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Eine Schule für das Armenviertel von Matadi |
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Pfarrer Jean Lukombo engagiert sich für die Kinder seiner Heimat und realisiert mit Unterstützung des »Freundeskreises Kongo in Stuttgart« den Bau einer weiteren Schule in der Diözese Matadi. Foto: pm |
Bildung ist für die Kinder und Jugendlichen in der Demokratischen Republik Kongo der Schlüssel zu einer besseren Zukunft. Deshalb engagiert sich Pfarrer Jean Lukombo seit der Rückkehr in seine Heimat für den Bau von Schulen. Die Gemeinde St. Thomas Morus in Stuttgart- Heumaden unterstützt ihren ehemaligen Pfarrvikar und hat dafür den Verein »Freundeskreis Kongo in Stuttgart« gegründet.
Die Lebensfreude der Menschen im Kongo ist sehr beeindruckend.« Das hebt Jean Lukombo immer gerne hervor, wenn er über sein Heimatland spricht. Über 20 Jahre lang war der promovierte Theologe im Schwabenland als Priester tätig – zuletzt in den vier Gemeinden der Stuttgarter Gesamtkirchengemeinde Johannes XXIII. Heumaden, Sillenbuch, Degerloch und Hohenheim.
2023 kehrte Jean Lukombo dann, einem inneren Ruf folgend, in seine Heimat zurück. Diese lange Zeit seines priesterlichen Wirkens in Deutschland hat aber nicht nur ihn sehr geprägt. Bei vielen Mitgliedern der Kirchengemeinden, in denen Jean Lukombo segensreich und äußerst vielseitig im Dienst war, wuchs das Interesse für die Menschen und die Christen in der Demokratischen Republik Kongo und ganz konkret in Lukombos Heimatdiözese Matadi.
Wie groß sind dort die Gemeinden? Was muss ein Pfarrer alles machen? Wie ist die Situation der Kirche im Kongo? Pfarrer Jean Lukombo, der jedes Jahr zur Aushilfe in den Sommermonaten wieder nach Deutschland kommt, berichtet immer gerne von den Menschen seiner Heimat.
Hinter der Freude«, die er in Fotos und Videos von stimmungsvollen und musikreichen Gottesdiensten und Prozessionen zeigen kann, »steckt leider meist ein großes Elend, über das wir nicht hinwegsehen können«, schildert er zusammengefasst die Lebensumstände sehr vieler Menschen in Matadi. Und da es im Kongo nur in Ansätzen ein staatliches Bildungs- und Erziehungswesen gibt, sieht es die Kirche dort als wichtige Aufgabe an, Bildung und Erziehung zu fördern und verantwortlich zu übernehmen. [...]
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