Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Entdecken Sie das Katholische Sonntagsblatt und das Konradsblatt gemeinsam in der neuen App »Ks-plus«
  Startseite » Aktuelle Ausgabe 21/2026 » Glaubensland
Offene Tür
Wollen Sie sehen, wie das Katholische Sonntagsblatt entsteht?
Wechselnde Bilder von einer Familie, die das Sonntagsblatt liest, einer Redaktionssitzung und einer Aufnahme aus der Druckerei
zur Dia-Show
Titelcover der aktuellen Doppelausgabe 21/222026 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
Die Exerzitienbroschüre der Diözese
finden Sie hier.


Puzzle-Collage mit Portraits von Vorbildern aus der Region
Sehen Sie selbst...
Panoramakarte der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit roten Markierungen der einzelnen Standorte

Einfach
mal hinfahren:

Die schönsten
Plätze
um Gott
zu treffen
.
Millionen Menschen auf der Flucht - Helfen Sie mit Ihrer Spende - Misereor
Zwölt Abbildungen von Covern des Katholischen Sonntagsblattes
Welcher Titel gefällt Ihnen am besten?
Hier abstimmen.
wechselnde Leserinnen und Leser des Katholischen Sonntagsblattes
und deren Meinung zum Sonntagsblatt finden Sie
hier.
 
Glaubensland
BIBLISCHE FENSTER

Tanzende Farben und Klänge

Tanzende Farben und Klänge
Eines von vielen Motivfenster, das Wilhelm Geyer in den Kirchen der Diözese gestaltet hat: das Pfingstfenster in der Kirche St. Peter und Paul in Reutlingen.
Foto: privat
Beim Betreten der Reutlinger St.­Peter-und-Paul-Kirche fällt das Auge sofort auf die großen bunten Glasfenster im Chorraum. Sie und die Seitenfenster sind ein Werk des Künstlers Wilhelm Geyer (*1900 in Stuttgart, † 1968 in Ulm). In mehreren Konzerten widmet sich die Konzertreihe »Taste und Ton« ein ganzes Jahr lang diesem Ausnahmekünstler und der großen Aussagekraft seiner Fenster.

Wilhelm Geyer war Grafiker, Maler und Glasmaler und gilt heute als einer der großartigsten deutschen Glasmaler in Bezug auf christliche Kunst des 20. Jahrhunderts. In über 180 Kirchen schmücken Geyers Glasfenster die Wände. Darunter ist die Liebfrauenkirche in Frankfurt, das Ulmer Münster, das Münster in Schwäbisch Gmünd und sogar der Kölner Dom. Aber auch großflächige Wandmalereien, Altarbilder und graphische Zyklen sind von Geyer in zahlreichen Kapellen und Kirchen in Süddeutschland zu finden.

Mit Malerei fing Geyer auch ursprünglich an, als er in den Jahren 1919 bis 1926 an der Kunstakademie Stuttgart bei Christian Landenberger und Adolf Hölzel studierte. Ein Jahr nach seinem Abschluss übersiedelte er nach Ulm und heiratete Klara Maria Seyfried (1904-1998). 1929 beteiligte sich Geyer dann an der Gründung der Künstlergruppe Stuttgarter Neue Sezession und übernahm deren Vorsitz. Seine ersten Glasfenster gestaltete er 1935 für St. Dionysius in Magolsheim. 1937 wurden seine Arbeiten bei der Aktion »Entartete Kunst« des NS-Regimes aus der Württembergischen Staatsgalerie Stuttgart und dem Stadtmuseum Ulm beschlagnahmt und in großen Teilen vernichtet.

Dies lag unter anderem auch an Geyers Verbindungen zu der Widerstandsgruppe Weiße Rose und den Geschwistern Scholl, weswegen er sich mehrere Monate in Gestapo-Haft befand. Nach der NS-Zeit bemühte sich Wilhelm Geyer um die Wiedereröffnung der Stuttgarter Kunstakademie, war einer der Initiatoren der Beuroner Kunsttage und setzte sich noch 1945 für die Gründung der Gesellschaft Oberschwaben ein. Er wurde Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst in München und gehörte zum Vorstand der Société Internationale des Artistes Chrétiens. 1954 erhielt er den oberschwäbischen Kunstpreis und 1957 die Goldmedaille bei der Biennale Venedig für den Themenbereich christliche Kunst. 1960 verlieh ihm die Landesregierung Baden-Württemberg den Professorentitel. [...]
Lesen Sie mehr in der Printausgabe.

Zurück zur Startseite

Unser Hauskalender 2026
»Wegzeichen des Glaubens«


Cover des Hauskalenders 2026

weitere Infos



Den Südwesten 2026 spirituell erleben

Broschüre des Magazins Reiseziel Heimat mit dem Fernsehturm in Stuttgart

weitere Infos


Blick über Limone am Gardasee mit Ausflugsschiff und Strandpromenade

Auch für 2026 haben wir wieder attraktive Leserreisen für Sie geplant.
Lassen Sie uns gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen:
mit Lebe gut Reisen – Reisen mit Sinn fürs Leben.

weißer Schriftzug mit Lebe gut - der Podcast mit Sinn für das Lben und weißem stlisiertem Baum auf blauem Hintergrund

Der Podcast zum Buch
Papst Leo XIV. – Ein erstes Porträt
Hören Sie doch mal rein!



 Papst Leo XIV. - Wer er ist – wie er denkt – was ihn und uns erwartet
Stefan von Kempis Papst Leo XIV.
Wer er ist – wie er denkt – was ihn und uns erwartet
erschienen im Patmos Verlag


Dem Geheimnis der Menschwerdung Gottes auf der Spur

CD-Abbildung mit dem Schriftzug Hören über Grenzen
HÖREN ÜBER GRENZEN
weitere Infos

Schriftzug Aktion Hochzeit

Das besondere Geschenk für Brautpaare

Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.

Schriftzug Aboservice

mehr Informationen


Zwei Jugendliche im Gespräch
Katholisches Sonntagsblatt
Telefon: +49 (0) 711 44 06-121 · Fax: +49 (0) 711 44 06-170
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | AGB | Datenschutz | Impressum  | Barrierefreiheit