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| BEZIEHUNGSERFAHRUNG |
Sakralraum als Lebensraum erfahren |
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Zum spirituellen Nachmittag »Lassgutseinwerden« in St. Petrus in Tübingen- Lustnau kamen viele Menschen zum Singen, Beten, kreativen Gestalten, sich Austauschen und Mitteilen und um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Fotos: pm |
Abseits von Verlustängsten und allgemeiner Verunsicherung über die Zukunft der Kirche bieten Mitglieder der katholischen Gesamtkirchengemeinde Tübingen ein innovatives Format zur Begegnung im Glauben an. Unter dem Namen »Lassgutseinwerden« hat eine vierköpfige Gruppe zum »Spirituellen Nachmittag« eingeladen.
»Das Format gibt es meines Wissens nach so noch nicht«, erklärt Tobias Heisig. Und es ist in der Tat erklärungsbedürftig, denn Kirche von 15 bis 20 Uhr, das klingt auf den ersten Blick doch sehr ungewohnt. Gewagt haben das Beate Jakob, Stefanie Wahle-Hohloch, Stephan Teuber und Tobias Heisig – zum zweiten Mal, »denn das Bedürfnis der Menschen nach Glaubensbegegnung ist riesengroß«.
Unterstützt wurden sie von ihrem Pfarrer Ulrich Skobowksy, der dankbar ist, »dass es viele Menschen gibt, die sich für eine lebendige Kirche in ihrem jeweiligen Bereich engagieren«. Schwindende Ressourcen beschäftigen ja Haupt- wie Ehrenamtliche gleichermaßen, teilt der Leitende Pfarrer der Tübinger Katholiken die Sorgen. Der Prozess »Kirche der Zukunft« werde auch in seinem Umfeld von vielen als reine Verwaltungsreform gesehen und als weiterer Rückzug der Kirche verstanden.
So versteht er sich bei diesem Angebot als Ermöglicher, damit Menschen ihre unterschiedlichen Begabungen einbringen und entfalten können. »Wir werden gemeinsam viel lernen«, meint der in der Priester-Reformgruppe »Arbeitsgemeinschaft Rottenburg« engagierte Geistliche. Und »es geht um die Qualität neuer Erfahrungen«, dafür müsse man auch etwas ausprobieren, ist er überzeugt, und zitiert Hannah Arendt, die es mit den Worten »das Geheimnis der Liebe und Freundschaft wagen« auf den Punkt bringt. »Genau das wollen wir, und zwar als spirituelle Erfahrung. Das ist es, was es jetzt braucht. Mehr denn je.«
Für Tobias Heisig und seine Mitinitiatoren war schnell klar, dass sie »den Sakralraum als Lebensraum erfahrbar machen« wollen, indem sie Begegnungen im liturgischen Ablauf ermöglichen. [...]
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