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Wo die Kirche auf dem Fahrrad kommt |
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Sie will die Menschen einander näherbringen: Pastoralreferentin Ronja Pergialis mit dem Coffee-Bike in den »Fehrle-Gärten«. Das Infoblatt am Bike lädt zu kirchlichen Angeboten ein. Foto: Dietrich |
Wer erkunden will, wie die Kirche in einem Quartier oder einer Stadt auf neue und frische Art präsent sein kann, wird in Schwäbisch Gmünd gleich mehrmals fündig. Die Projekte sind ganz unterschiedlich, doch sie haben eines gemeinsam: Sie leben von den Menschen, die sich von ganzem Herzen für sie engagieren.
Die ehemalige Gärtnerei im Westen von Schwäbisch Gmünd hat zwar dem »Wohnquartier Fehrle-Gärten« mit 147 Wohnungen, einer Kita und einem Ärztehaus Platz gemacht, doch die Blumen sind noch immer da: Überall auf dem autofreien Gelände blüht und wächst es. Das gilt auch für die vielen Bäume, die in den kommenden Jahren immer mehr kühlen Schatten spenden werden, und für das gemeinsame Leben der Menschen, die zwischen Ende 2023 und Mitte 2024 dort eingezogen sind. »Unser Ziel ist bezahlbares, gemeinschaftliches Wohnen«, sagt Jennifer Reich, Sozial- und Quartiersarbeiterin der Landes-Bau-Genossenschaft Württemberg (LBG). Sie formuliert es auch noch etwas knackiger: »Wir wollen Leben in die Bude bringen.«
Ganz am Anfang des Projekts stand eine grundlegende Entscheidung: Der große Bauplatz sollte nicht an den Bieter mit dem meisten Geld, sondern an das Unternehmen mit dem überzeugendsten Konzept gehen. So wollte es die Stadt Schwäbisch Gmünd, so wollten es die Eigentümer der Gärtnerei. In drei Jahren zog die LBG das Projekt hoch, unter Nutzung von vielen vorgefertigten Elementen. Auch eine Senioren-WG mit sechs Appartements fand Platz, acht Menschen mit Behinderungen wohnen in den »Fehrle-Gärten« in einer eigenen Wohnung. Mittelpunkt des neuen Quartiers ist der Quartierstreff. Diesen Raum und die Sozial- und Quartiersarbeiterin finanziert die LBG selbst, die Kosten werden nicht in die Mieten eingerechnet. Diese betragen nach Angabe der LBG durchschnittlich knapp elf Euro pro Quadratmeter. Das ist deutlich weniger als bei den großen gewinnorientierten Wohnungsvermietern – bei denen, wie der Aalener Wirtschaftsprofessor Christian Kreiß berechnete, ein Fünftel und mehr der Miete in die Dividenden der Aktionäre fließen kann. Für das Projekt »Fehrle-Gärten« wurde die LBG mit dem »DWZukunftspreis der Immobilienwirtschaft« ausgezeichnet. [...]
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