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»Wir sind da, wo Hilfe gebraucht wird« |
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Christoph Lakner (li.) und Jan Palmer sind als Sozialarbeiter auf den Straßen in Stuttgart-Bad Cannstatt unterwegs. Foto: jsp |
Sie sind genau da, wo sich das Leben vieler wohnungsloser Menschen abspielt: die Straßensozialarbeiter in Stuttgart-Bad Cannstatt. Mehrmals in der Woche laufen sie Orte ab, an denen sich Bedürft ige und obdachlose Menschen aufhalten. Hier ist Niedrigschwelligkeit wichtig. Die Straßensozialarbeiter zeigen, dass die Menschen nicht vergessen werden und bieten Hilfe an.
Donnerstagnachmittag im verregneten Stuttgart-Bad Cannstatt. Christoph Lakner und Jan Palmer sitzen im Bürobereich des Café 72 in der Waiblinger Straße. Die beiden sind Straßensozialarbeiter, gleich geht es raus, »auch wenn bei dem Wetter wahrscheinlich nicht viel los sein wird«, vermutet Christoph Lakner. Noch warten sie auf »Zottel«, einen bärtigen Mann in seinen Fünfzigern, der eine dringend notwendige Dusche nimmt. Seinen richtigen Namen verrät er nicht, seit einiger Zeit kommt er aber einmal pro Woche nach der Mittagessenszeit – damit es niemanden stört – zum Duschen ins Café. Werktags ist dort von 8 bis 13.30 Uhr Hochbetrieb. Menschen mit und ohne Wohnung bekommen hier nicht nur ein kostenloses Frühstück, heißen Kaffee für 30 Cent oder ein günstiges, warmes, nahrhaftes Mittagessen.
Hier können sie wie »Zottel« duschen, ihre Wäsche waschen, ihr Hab und Gut in Schließfächern lagern, Kleidung abholen oder einfach mit dem Café-Team ins Gespräch kommen, das bei Bedarf an Ämter oder Beratungsstellen vermittelt. Die »Ambulante Hilfe«, die das Café betreibt, ist ein gemeinnütziger Verein, der Menschen hilft, die obdachlos geworden sind. Über diesen Verein ist der 46-Jährige Christoph Lakner zu 50 Prozent, immer von Dienstag bis Donnerstag, als Straßensozialarbeiter unterwegs. Begleitet wird er von Jan Palmer, der für die Sozialpsychiatrie der Caritas arbeitet.
»Zottel« ist nun fertig mit Duschen und trägt sich noch für die Waschmaschine ein, bevor er mit seinem vollgepackten Fahrrad hinaus in den Regen fährt. Jetzt geht es auch für Jan Palmer und Christoph Lakner nach draußen. Bepackt mit einem Rucksack und einer Mütze auf dem Kopf steuern sie die »Hall of Fame« an, einem beliebten Ort bei Graffiti-Künstlern, aber auch eine häufig gewählte Bleibe von wohnungslosen Menschen. [...]
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