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| Titelthema |
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| Fastenzeit mit Ignatius |
»Mein Leben neu ordnen« |
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Welche Zeit eignet sich besser zum Sortieren und Neuausrichten des Lebens als die Fastenzeit? Es kommt nicht immer auf Verzicht an, sondern auf innere Ordnung und Prioritäten, die ich ganz praktisch setzen kann. Foto: Wavebreakmedia/iStock |
Kaum eine Gestalt hat in der Spiritualitätsgeschichte solch eine ambivalente Wirkung entfaltet wie Ignatius von Loyola (1491–1556), der Gründer des Jesuitenordens und Verfasser der sogenannten »Geistlichen Übungen«, die uns als Exerzitienbuch überliefert sind. Wer war dieser Mann, dessen spirituelle Lehren von den Einen verehrt und geliebt, von Anderen kritisch gesehen oder abgelehnt werden? Was macht seine Spiritualität aus und was hat er uns heute noch zu sagen? Wie prägt seine Haltung »Gott suchen und finden in allen Dingen« seine »Geistlichen Übungen«? Seine Exerzitien dienen dazu, das eigene Leben zu ordnen, sich neu auf Gott auszurichten und zu fragen, wie der Alltag und das konkrete Leben durch diese Ausrichtung gestaltet werden will. Fast ein halbes Jahrtausend nach ihrer Entstehung werden uns Menschen von heute Übungen empfohlen, die immer noch wegweisend und hilfreich sein können – besonders jetzt in der Fastenzeit.
Alle Jahre wieder, je nachdem, wie und wann das Osterfest datiert ist, kommt sie: die Vorbereitungszeit auf Ostern, »Fastenzeit« genannt. Eine Zeit, die uns aufruft, unser Leben neu auf Gott auszurichten. Eine Zeit, die uns ermutigt, dem, was Leben fördert und stärkt, mehr Raum zu geben und sich von dem zu trennen, was lebenshinderlich ist oder Leben gar zerstört. So wie der Frühjahrsputz für viele Menschen eine wichtige Rolle spielt, geht es in diesen 40 Tagen um eine innere und äußere Entrümpelung von Dingen, Gewohnheiten und Zielrichtungen, die ein Leben in Fülle verhindern oder boykottieren.
Für manche Menschen ist es dabei hilfreich, bewusst auf bestimmte Nahrungsmittel und Konsumgüter wie Alkohol oder Fernsehen zu verzichten, andere nehmen sich mehr Zeit für ihre Mitmenschen, die in Not sind. Fasten und Beten gehören in der christlichen Tradition untrennbar zusammen, und so gibt es in dieser Zeit vielerorts zusätzliche Angebote, die der Besinnung und dem Gebet dienen, wie Frühschichten, Bibelabende, Glaubenskurse oder »Exerzitien im Alltag«.
Die Letzteren gehen auf die Geistlichen Übungen des Ignatius zurück. Dabei nimmt man sich für einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen täglich Zeit für eine geistliche Übung, die ganz unterschiedlich aussehen kann. Biblische Impulse, Bilder, Wahrnehmungsübungen mit allen Sinnen und Reflexionen zu alltäglichen Themen prägen diese Alltagsexerzitien. Dazu geben etliche Diözesen vielfältige Materialien heraus. In den nächsten Ausgaben werden unterschiedliche Aspekte der ignatianischen Spiritualität und konkrete Übungen erläutert und vorgestellt. Doch zuvor einige lebensgeschichtliche Eckdaten und persönliche Entwicklungen des Ignatius. [...]
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