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| Titelthema |
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| Umgang mit Angst |
»Hab keine Angst!« |
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Es ist der ungewisse Arztbesuch, die politische Weltlage oder das Unwissen über die Reaktion meines Gegenübers bei einem wichtigen Gespräch – alles macht uns Angst. Und das ist kein schönes Gefühl. Doch wir dürfen uns von dieser Emotion nicht verrückt machen lassen. Foto: milorad kravic/iStock |
Angst ist ein völlig normales Gefühl. Jede und jeder von uns hatte schon einmal Angst: Sei es nachts in dunklen Gassen, Angst vor Spinnen oder Angst, eine geliebte Person zu verlieren. Niemand möchte Angst haben und trotzdem gehört sie zu unserem Alltag. Evolutionstechnisch zeigt sie uns, wo Gefahren sind. Emotional gesehen, taucht sie meistens auf, wenn wir Menschen aus unserer Komfortzone gedrängt werden. Besonders schlimm ist es, wenn wir im Alltag Angststörungen entwickeln, obwohl wir uns nicht in Lebensgefahr befinden. Es ist nicht einfach, Angst zu überwinden, manchmal ist es die bessere Strategie, Angst zu akzeptieren und sie nicht zwanghaft von seiner eigenen Emotionenliste zu streichen. Dafür gibt es allerdings kein Patentrezept, aber der christliche Glaube könnte eine gute Methode sein. Der Religionspädagoge und Klinikseelsorger Josef Epp musste selbst schon große Angst erleben. Wie er und auch andere Menschen mit Angst umzugehen lernen und welche Rolle dabei Glaube spielt, erklärt er auf den nächsten Seiten.
Ängste und Befürchtungen haben Hochkonjunktur. In Krankheitsstatistiken nehmen psychische Belastungen und unter ihnen ganz besonders Angststörungen seit Jahren zu. Die Weltlage, in den letzten Jahren von Pandemie und Krieg und deren Auswirkungen auf die Lebenssituation vieler Menschen geprägt, verändert das Lebensgefühl. Angst vor der Zukunft, vor wirtschaftlichen Nöten, vor Krankheit und Verlusten spricht aus vielen Gesichtern und Gesprächen.
Angst ist eine Grundemotion des Menschen und gehört zum »angeborenen Basisinstrumentarium« unserer Gefühle. Vom Wortstamm mit der »Enge« verknüpft, dient uns Angst als natürliches Reaktionssystem zur Vermeidung von Gefahren. Reflexartig kann der Mensch auf Bedrohungen in Sekunden reagieren. Hirnfunktion, Organismus und Verhalten passen sich an und sind auf Vermeidung oder Überwindung einer Gefahr ausgerichtet. So dient Angst dem Überleben.
Doch Ängste können auch eskalieren, uns in bedrohliche Enge treiben und zur Angststörung werden. Menschen werden von Befürchtungen bestimmt, sehen überall Risiken. Dies mindert Lebensfreude und Gelassenheit oft erheblich. Chronische Angst »verkörpert« sich. Muskeln verhärten, Herz und Kreislauf sind gestresst, Organe verändern sich in ihrer Funktion. Aktivierte Botenstoffe im Hirnstoffwechsel lösen depressive Gefühlszustände, Grübeleien und Schlafstörungen aus. [...]
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