Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
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Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
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Titelthema

»Herr, höre meine Stimme« Das Stundengebet

»Herr, höre meine Stimme«  Das Stundengebet
Beten mit Leib und Seele im Rhythmus des Tages: Was die Zisterzienser von Heiligenkreuz hier praktizieren, kann auch im weltlichen Alltag eingeübt werden.
Foto: KNA
In einer Zeit, in der sich angeblich so viele Menschen von Gott losgesagt haben, feiert eine CD mit gregorianischen Gesängen zum Stundengebet außergewöhnliche Erfolge. Seit vielen Monaten steht der Gesang der Zisterzienser des Stifts Heiligenkreuz in Österreich an der Spitze der Hitparaden. Ihre CD »Chant – Music for paradise« hat sogar die Popcharts erobert. Woher kommt der sensationelle Erfolg dieser geistlichen Musik, die »gesungenes Gebet« ist? »Wenn Mönche singen, dann weitet sich das Herz, soll das Leben einfach rein, hell, stark und ruhig werden«, sagt der Abt von Stift Heiligenkreuz, Gregor Henckel-Donnersmarck. Ist das die Sehnsucht der Menschen? Unsere neue Gebetsschule führt ein in das Stundengebet – ein Leitfaden nicht nur für Mönche, sondern für alle, die sich Tag für Tag mit Gott verbinden wollen.

Das Stundengebet orientiert sich an einer menschlichen Grunderfahrung: Unser Leben läuft in einem immer wiederkehrenden Rhythmus ab. Das Jahr gliedert sich in Stunden, Tage und Monate; auf den Frühling folgt immer der Sommer, dann Herbst und Winter; nach Kindheit und Jugend wird der Mensch erwachsen, dann kommen Alter und Tod. Diesem Rhythmus folgt das Stundengebet, die so genannte Tagzeiten-Liturgie. Wo Ordensgemeinschaften die Tagzeiten- Liturgie zusammen mit der Gemeinde feiern, kommen viele Gläubige gern dazu. Sie möchten an diesem einfachen, geordneten Leben teilhaben. [...]
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