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archivierte Ausgabe 33/2025
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Titelthema |
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Frauenweihe |
Frauen ins Amt – ein steiniger Weg |
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Eine Frau trägt das Evangeliar bei einer Prozession. Doch ihre Möglichkeiten der Verkündigung und letztlich der Repräsentanz Jesu sind kirchlicherseits eingeschränkt. Soll das immer so bleiben? Foto: KNA |
Wozu noch immer die Frage nach der Teilhabe von Frauen am sakramentalen kirchlichen Amt stellen? Sind nicht alle Argumente längst ausgetauscht? Ist zu erwarten, dass sich im weltkirchlichen Kontext angesichts der in vielen Kulturen gefestigten Rollenbilder hinsichtlich ihrer Leitungskompetenz in der Öffentlichkeit ein Bewusstseinswandel einstellt? Eine Wozu-Frage unterscheidet sich von einer Warum-Frage. Das Wozu nimmt das Ziel, die Sinnoption in den Blick und lässt sich nicht so rasch abschrecken von den Gründen, die gegen eine Einsicht und Überzeugung sprechen, meint die Münsteraner Theologin Dorothea Sattler. Sie plädiert für ein stetiges, theologisch gut begründetes Voranschreiten in der Frauenfrage.
Aus meiner Sicht gilt es heute vor allem, die Herausforderung anzunehmen, in der Nachfolge Jesu Christi alles dafür zu tun, dass möglichst viele Menschen in irdischer Zeit österliche Hoffnung gewinnen in ihrem endlichen, immerzu vom sicheren Tod bedrohten Leben. Diese Hoffnung ist begründet in dem Zeugnis für den auferstandenen Jesus Christus. Frauen sind – davon erzählen die biblischen Schriften mehrfach (vgl. Mk 16; Mt 28; Lk 24) – von Gott dazu berufen worden, in Jerusalem nahe bei dem sterbenden Jesus zu bleiben, ihn nicht zu verlassen, bei ihm zu wachen, ihn sterben zu sehen, den Leichnam zu salben, das Grab aufsuchen und dem auferstandenen Christus Jesus zu begegnen. Frauen sind von Jesus Christus selbst gesandt worden, ihn vor den Aposteln als lebendig zu bezeugen (vgl. Joh 20,11–18).
Gewiss gibt es eine Vielfalt an Möglichkeiten, als Männer und Frauen den christlichen Glauben zu bekennen. Gesucht werden jedoch gerade in heutiger Zeit Menschen, die einen Dienst an den Diensten tun: leitend tätig sind, Charismen erkennen, andere Getaufte ermutigen oder ermahnen.
Ökumenische Zugänge zu unserer Thematik legen offen, dass es seit dem 18. Jahrhundert vor allem einzelne missionarische Strömungen waren, die sich dankbar zeigten für die Charismen der Frauen bei der Verkündigung des Evangeliums. In den deutschen evangelischen Landeskirchen hat die Praxis der Ordination von Frauen noch eine sehr junge Geschichte. Nach dem Zweiten Weltkrieg fehlten die Männer auf vielen Pfarrstellen. Könnte es sein, dass die wache Aufmerksamkeit auf Phänomene der Gegenwart auch prophetischen Charakter haben? [...]
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