Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
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Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
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Titelthema

Erst Theologie studieren – und danach Karriere machen?

Erst Theologie studieren – und danach Karriere machen?
Als geisteswissenschaftliche Allrounder sind Theologen in Unternehmen gefragt. Allerdings sind die Karriereaussichten deutlich geringer als etwa bei Naturwissenschaftlern.
Foto: iStock
Wer heute Theologie studiert, strebt zumeist den Beruf des Lehrers an einem Gymnasium an. Lehrer werden derzeit gebraucht und gesucht; dementsprechend richten die Abiturienten ihre Studienwahl aus. Seitdem die Diözesen einen Sparkurs fahren und die Stellen etwa für Pastoralreferenten dünn gesät sind, haben nur wenige angehende Theologen dieses Berufsziel vor Augen. Dass das Studium der katholischen Theologie in eine Anstellung innerhalb der Kirche mündet, davon gehen ohnehin die wenigsten aus. Obwohl die Stellen begrenzt sind, obwohl es längst nicht mehr als »trendig« gilt, ist Theologie immer noch ein nachgefragtes Studienfach. Was aber machen die jungen Akademiker, die nicht in den Schuldienst übernommen werden, was machen all jene, die in kirchlichen Einrichtungen nicht unterkommen können oder wollen, welche Berufschancen bieten sich? Für Geisteswissenschaftler sind schwierige Zeiten angebrochen; wer sich nur auf das eine Studienfach konzentriert, hat auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance. Dass Theologen in der Wirtschaft gefragt seien, ist immer wieder zu hören. Statistisch belegen lässt sich diese Aussage nicht. Unumstritten aber ist, dass dieses Studium so breit gefächert ist wie kaum ein anderes und vielleicht gerade deshalb viele Möglichkeiten bietet. [...]
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