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| Glaube im Familienalltag |
Glaube im Familienalltag |
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Die Taufkerze ist ein tolles Symbol, das helfen kann, den Glauben leicht in den Familienalltag zu integrieren. Die Kerze etwa immer zum Geburtstag anzuzünden ist ein schönes Ritual, das Kinder in jedem Alter verstehen. Foto: Kästle |
Familie – vor allem mit kleinen Kindern – bedeutet bei aller Freude auch Stress. Zwischen Arbeit, Haushalt und Paarbeziehung kommen jetzt noch Kinder dazu, die den strukturierten Alltag auf den Kopf stellen. Wie findet man also als Familie den richtigen Rhythmus zwischen Alltag und Glaube? Schließlich möchte man seinen Kindern mit der Taufe nicht nur bestimmte Werte vermitteln, sondern auch Rituale, Sakramente und ein Leben in einer Glaubensgemeinschaft an die Hand geben. Natürlich spielen da die Kirchengemeinde und deren Angebote wie auch Betreuungs- und Bildungseinrichtungen unter christlicher Trägerschaft eine Rolle, aber im Endeffekt sind die Eltern das größte Vorbild. Vier Familien erzählen uns von ihrem Alltag und wie sie den Glauben darin integrieren.
Für die meisten Paare ist es das Schönste, endlich Eltern zu werden. Bei christlichen Eltern steht oft schnell fest, dass getauft wird. Die Taufe selbst ist dann auch oft ein freudiges Fest mit Familie und Verwandten. Danach beginnt aber erst die Herausforderung. Wie gebe ich meinen Glauben an meine Kinder weiter? Wie habe ich bisher meinen Glauben im Alltag überhaupt gelebt? Was habe ich vielleicht aus meiner Kindheit mitgebracht? Für frischgebackene Eltern ist es am Anfang nicht einfach, alles unter einen Hut zu bekommen: Eltern sein und werden, sich ums Kind kümmern, erziehen und Werte vermitteln.
Glaube im Familienalltag leben und vermitteln sollte nach Ansicht von Martina Fuchs selbstverständlich sein und kein To-Do-Punkt auf einer Liste, den ich abhaken muss. Die Theologin ist Referentin der Diözese im Fachbereich Ehe und Familie. »Erwachsene sollten einfach Vorbild sein, und das kann im Kleinen beginnen«, sagt sie. Damit meint Martina Fuchs, dass man als Eltern zum Beispiel das Staunen nicht verlernen sollte. »Die Schöpfung als Geschenk sehen und mit dem Kind staunend durch die Natur zu laufen, ist schon Vorleben von Glaube.«
Viele denken da vielleicht eher an ihre eigene Kindheit. An Tischgebete vor dem Essen, an Abendgebete im Bett oder einen kleinen Segen mit dem Kreuzzeichen, bevor man aus dem Haus geht. Laut der Pastoralreferentin sind die Rituale aus der eigenen Kindheit ein guter Anhaltspunkt. »Dabei sollte aber nichts erzwungen oder zu fromm werden.« Hat man schon immer selbst das Tischgebet als Kind nicht gemocht, wieso sollte man ein solches Ritual bei seinen eigenen Kindern einführen? Zum Beispiel könnte man sich stattdessen jeden Abend zusammen hinsetzen und aufschreiben, für was man am Tag dankbar war. Diese Zettel können laut Martina Fuchs in einem »Dankbarkeitsglas« gesammelt und am Sonntag mit der ganzen Familie angeschaut werden. »Es muss nicht immer ein frommes Gebet sein. Wenn ich selbst bei vorformulierten Gebeten merke, ich kann sie selbst nicht mit vollem Herzen beten, weil ich nicht hinter diesen Worte stehe, dann formuliere ich eben selbst etwas.« [...]
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