Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
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Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
Die Exerzitienbroschüre der Diözese
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Puzzle-Collage mit Portraits von Vorbildern aus der Region
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Titelthema

Danke, Mutter!

Danke, Mutter!
Foto: mrPliskin/iStock
Die Beziehung zur eigenen Mutter ist etwas ganz Besonderes. Die Mutter ist die erste und wichtigste Bezugsperson in den ersten Lebensjahren des Kindes, auch während der turbulenten Pubertät und Jugendzeit ist sie eine maßgebliche Person, und für viele Erwachsene bleibt sie dies das ganze Leben lang. Die Beziehung zur eigenen Mutter prägt uns wie kaum eine andere. Ob wir auf Gott vertrauen und gelassen durch das Leben gehen oder ängstlich und hadernd in die Zukunft blicken, wurde uns nicht selten durch die Mutter in die Wiege gelegt.

Sichere emotionale Beziehungen und liebevolle Begegnungen innerhalb der Familie sind nach den Worten des Göttinger Hirnforschers Gerald Hüther »die Wurzeln, mit denen sich Kinder fest im Erdreich verankern und ihre Nährstoffe aufnehmen«. Mütter spielen hierbei eine ganz zentrale Rolle.

In der Tat: Wir haben unseren Müttern viel zu verdanken. Sie haben uns das Leben geschenkt, uns in der Kindheit vor Stürzen und Unfällen bewahrt, haben unsere Trotzphasen überstanden, unsere Tränen getrocknet und Suppe gekocht, wenn wir mit Fieber im Bett lagen. Sie haben uns auch in den turbulenten Phasen der Pubertät geliebt und begleitet, uns zu Recht genervt, die Hausaufgaben zu machen und das Zimmer aufzuräumen, und sie haben enorm viel Kraft und Zeit aufgewendet, um aus uns gesellschaftstaugliche Wesen zu machen. [...]
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