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| Titelthema |
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| Alles mit Mut |
Was wären wir ohne Mut? |
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Mutig oder waghalsig? Beim Klettern mit Sicherung ist das Risiko überschaubar. Es geht mehr darum, sich etwas zuzutrauen und seine Kräfte und Fähigkeiten zu erproben. Also nur Mut! Foto: Prelevic Milos/iStock |
Er beweist gerade Mut, indem er US-Präsident Donald Trump die Stirn bietet und widerspricht: Papst Leo XIV. Aufzustehen, gegen den Strom zu schwimmen und Widerstand zu leisten sind Zeichen von Wagemut, der einst im Dritten Reich, aber auch in der heutigen Gesellschaft gefragt ist. »Hab Mut! Steh auf!« ist daher auch das Motto des kommenden Katholikentages vom 13. bis 17. Mai in Würzburg. Was steckt hinter diesen »Mut-Wörtern« von Hochmut bis Schwermut, von Demut bis Sanftmut, von Großmut bis Übermut? Unsere Autorin, Beate Maria Weingardt, leuchtet dahinter und beschreibt lebensnah, in welchen Situationen Mut eine Rolle spielt.
Es war 1586, als der damalige Papst Sixtus V. beschloss, den Platz vor dem Petersdom mit einem Obelisken zu schmücken. Der 25 m hohe Obelisk aus Ägypten wog 350 Tonnen und um ihn aufzurichten, wurden 800 Männer und 140 Pferde eingespannt. Damit die Befehle auf dem ganzen Platz zu hören waren, war es allen, die dabei waren, bei Todesstrafe verboten, auch nur ein Wort zu sagen. Doch mitten in die tiefe Stille ertönte plötzlich ein Ruf: »Acqua alle funi!« – »Wasser an die Seile!«
Ein Mann hatte bemerkt, dass die Stricke durch die Reibung des Hochziehens zu qualmen begonnen hatten und Feuer zu fangen drohten. Der Obelisk wäre in Kürze auf den Platz gestürzt und zerschellt. Es war der Matrose Benedetto Bresca aus Ligurien, der trotz des Verbotes den rettenden Schrei gewagt hatte. Zum Lohn für seinen Mut gewährte der Papst ihm und seinen Nachkommen nicht nur eine stattliche Belohnung, sondern für alle Zeiten das Vorrecht, die Palmzweige für Palmsonntag an den Vatikan zu liefern.
Mit dieser Episode wird deutlich, was Mut bedeutet: ein Handeln, bei dem man etwas aufs Spiel setzt. Das muss nicht gleich das eigene Leben sein. Man braucht auch Mut, um etwas zu sagen, was der herrschenden Meinung widerspricht. Oder etwas zu tun, was von vielen Menschen nicht verstanden, womöglich sogar missbilligt wird. Oder irgendwo nicht mitzumachen, wo es zum »guten Ton« gehört, dabei zu sein. [...]
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