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| Titelthema |
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| SELBSTFINDUNG |
Wie finde ich meinen Weg? |
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Auf der Suche nach Sinn und Richtung: der Glaube kann jungen Menschen Halt und Perspektive geben. Foto: Cineberg/iStock |
Wer bin ich? Und muss ich das überhaupt schon wissen? Für viele junge Menschen ist diese Frage alles andere als leicht zu beantworten. Sie wachsen in einer Welt auf, die ihnen unzählige Möglichkeiten bietet, aber auch hohe Erwartungen an sie stellt. Der Druck, den »richtigen« Weg einzuschlagen und dabei den eigenen Ansprüchen wie auch denen anderer gerecht zu werden, ist groß. Orientierung zu finden, wird dadurch nicht einfacher. Im Gegenteil. Zwischen dem Wunsch, den eigenen Weg zu gehen und der Angst, falsche Entscheidungen zu treffen, beginnt für viele die Suche nach sich selbst. Dabei wird schnell deutlich: Selbstfindung ist kein geradliniger Prozess und schon gar kein Zustand, den jeder einfach erreicht. Doch was hilft jungen Menschen dabei, sich selbst zu finden? Und welche Rolle spielen dabei Umfeld, gesellschaftliche Entwicklungen und vielleicht auch der Glaube?
Wer will ich sein? Und: Was will ich mit meinem Leben anfangen? Das sind Fragen, die viele junge Menschen beschäftigen, sich aber selten klar beantworten lassen. Zwischen Schulabschluss, unzähligen Möglichkeiten und einer Welt, die sich ständig verändert, wächst bei Jugendlichen das Bedürfnis, sich selbst erst einmal zu finden. Die regelmäßige Trendstudie »Jugend in Deutschland« 2026 zeigt: In Zeiten von Krisen, Krieg und Inflation nehmen Unsicherheit, Zukunftsängste und Druck zu. 29 Prozent der jungen Menschen geben an, psychologische Unterstützung zu benötigen.
Häufig fühlen sich junge Menschen überfordert von Erwartungen und gleichzeitig alleingelassen mit der Aufgabe, ihren eigenen Weg zu finden. Benedikt Pfann aus Wendlingen kennt dieses Gefühl gut. Er ist 17 Jahre alt und macht nächstes Jahr Abitur. Auf seinem Instagramkanal teilt er als »Sinnfluencer« der Diözese seine Gedanken zu Glauben, Gesellschaft und persönlichen Themen. Seine Videos erreichen teils Hunderttausende Menschen. »Ich wollte am Anfang gar nicht so viel von mir zeigen«, erzählt er. »Aber irgendwann habe ich gemerkt, dass ich Themen habe, die mir wichtig sind und die ich mit anderen teilen möchte, damit sie sich vielleicht darin wiederfinden.«
Was ihn und seine Generation bewege, sei vor allem die Unsicherheit. »Ich merke bei mir in der Schule und in meinem Umfeld, dass viele gar nicht wissen, wohin sie mit ihrem Leben wollen«, sagt Benedikt Pfann. »Es gibt so viele Möglichkeiten, aber auch so viele schlimme Dinge, die in der Welt passieren, bei denen wir uns auch Gedanken machen, welcher Job sicher ist oder wo ich mir ein Leben aufbauen kann.« [...]
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