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| Titelthema |
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| Kraft der Rituale |
Rituale – Rastplätze für die Seele |
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Mit Ritualen können wir Phasen des Übergangs gestalten, etwa wenn wir einen lieben Menschen verloren haben. Dann hilft es, Erinnerungsstücke in einer »Schatzkiste« aufzubewahren und sie hin und wieder anzuschauen. Foto: lucigerma/iStock |
Vieles kommt derzeit weltweit ins Rutschen. In etlichen Bereichen geraten wir an Kipppunkte oder diese sind wie beim Klima bereits erreicht. Grundlegende Koordinaten unseres Zusammenlebens, die Versprechen der Moderne von Freiheit, Fortschritt, Frieden und Demokratie kommen ins Wanken. Wie können wir unser Leben gestalten, ohne uns voller Angst in ein Schneckenhaus zurückzuziehen? Wie können wir Halt finden und einen Anker im stürmischen Zeiten setzen? Nicht umsonst gibt es derzeit vermehrt eine Sehnsucht nach haltgebenden Ritualen. Die beliebte Ostereiersuche und der Osterbrunch, das Johannisfeuer, das Maibaum-Aufstellen – die Jahreszeiten und das Kirchenjahr halten einen großen Schatz bereit.
Doch nicht immer werden die Rituale der Kirchen noch als hilfreich erlebt. Menschen sehnen sich nach einem für sie passenden Ritual, das innehalten lässt, mit einer Geste etwas ausdrückt, was Worte nicht sagen können. So geschehen beim »Aschenkreuz to go« – also im Vorbeigehen – das viel Zuspruch erhielt, genauso wie Pop-Up-Taufen im Freien oder die Aktion #einfachheiraten der evangelischen Kirche, die den Raum dafür öffnet, oft spontan und ohne lange Vorbereitung Gottes Segen für die Beziehung zu erhalten. Dies zeigt: Gerade in diesen unsicheren Zeiten, in denen Gewohntes ins Wanken gerät, suchen Menschen nach Stütze und Halt, nach Zuwendung und Zuspruch. Hier können Rituale ein wichtiger Anker sein – für jeden persönlich, in der Partnerschaft, in der Familie und auch im Berufsalltag mit den Kolleginnen und Kollegen.
Jeder Mensch hat Rituale, meistens einen ganzen Vorrat davon, manche praktizieren wir ganz unbewusst und selbstverständlich. Wir haben zum Beispiel ein bestimmtes Aufwach- und Weckritual, das uns jeden Morgen hilft, in den Tag zu starten. Wenn wir keines hätten, müssten wir jeden Morgen neu überlegen und entscheiden, wie wir wohl am besten aufstehen. Das wäre ziemlich anstrengend. Rituale entlasten und helfen uns, durch diese Regelmäßigkeit buchstäblich »Ordnung in unser Leben zu bringen«.
Anthropologen sagen: Ohne Rituale funktionieren Gesellschaften nicht. Doch viele Rituale sind verloren gegangen oder passen nicht mehr, weil Menschen sie nicht mehr verstehen, wie etwa viele christliche Rituale, oder weil sie aus der Zeit gefallen sind. [...]
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