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»Ein bisschen Einheit …«? |
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| Beate-Maria Link, Chefredakteurin |
Zählt man die ausgestreckten Hände, die der Vatikan, im Laufe der Jahrzehnte der traditionalistischen Piusbruderschaft gereicht hat, kommt man auf eine beträchtliche Zahl. Sucht man hingegen nach Zugeständnissen oder entgegenkommenden Schritten der abgespaltenen Priesterbruderschaft, reibt man sich frustriert die Augen. Neue Dialogrunden zur Herstellung einer kirchlichen Einheit waren geplant, denn die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist in Nöten. Derzeit leben nur noch zwei ihrer Bischöfe, die den Fortbestand von Priesterweihen sichern können. Also müssen dringend neue Oberhirten geweiht werden und dies soll – so beharren sie – am 1. Juli geschehen.
Bischofsweihen sind allerdings nur dann kirchenrechtlich gültig, wenn der Papst sie genehmigt, ansonsten exkommunizieren sich die unerlaubt Geweihten. Papst Benedikt XVI. hatte 2009 die Exkommunikation der damals vier fungierenden Bischöfe, darunter der Holocaust-Leugner Richard Williamson, in einem »Gnadenakt« aufgehoben, um die Ernsthaftigkeit seiner Einladung zur Rückkehr zu unterstreichen. Eine Rehabilitierung bedeutete dies jedoch nicht. Auch als Papst Franziskus 2016 das von Priestern der Piusbruderschaft gespendete Bußsakrament für gültig erklärte, war dies keine Anerkennung der Traditionalisten, sondern ebenfalls eine Aufforderung, sich doch auf die Einheit der Kirche zu besinnen.
Noch immer lehnt die Piusbruderschaft zentrale Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils ab. Dabei ist nicht allein die Liturgiereform oder etwa die Feier der Alten Messe das Hauptproblem. Mittlerweile gibt es Möglichkeiten, die Alte Messe als »außerordentliche Form« unter strengen Auflagen auch innerhalb der katholischen Kirche zu zelebrieren. Steine des Anstoßes sind vielmehr die vom Zweiten Vatikanum anerkannte Religions- und Gewissensfreiheit, die Öffnung zur Ökumene und die positive Bewertung anderer Religionen.
Hier gehen die Traditionalisten nicht mit. [...]
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