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»Lebenssatt« klingt viel schöner |
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| Beate-Maria Link, Chefredakteurin |
Robert Roßbruch spürt Rückenwind: Spätestens seit die Zwillinge Alice und Ellen Kessler im November gemeinsam Suizid verübten, ist das Thema Suizidhilfe aus seiner Sicht in breiten Gesellschaftsschichten angekommen. Das Interesse sei groß, sagt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS). Die Bilanz, die der Jurist jetzt vorlegte, deutet darauf hin, dass Beihilfe zum Suizid an gesellschaftlicher Akzeptanz gewinnt.
Das klingt geradezu wunderbar, wäre es nicht abgrundtief traurig und erschreckend. Mehr als 1000 Menschen haben sich letztes Jahr mithilfe von Suizidbegleitern das Leben genommen. Tendenz steigend. Das Bundesverfassungsgericht hatte das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe 2020 aufgehoben. Seitdem können Sterbehilfevereine wieder tätig sein. Allerdings »dürfe« der Staat ein Schutzkonzept mit Beratung und Hilfsangeboten entwickeln.
Bislang ist in dieser Richtung nichts passiert. Caritas, Patientenschützer und Medizinethiker haben wiederholt die ungeregelte Situation sowie die einträglichen Geschäftsmodelle der Suizidbeihilfe kritisiert. Es müsse klar sein, dass die Entscheidung zum Suizid ohne psychische Erkrankung und ohne Druck von außen getroffen werde. Hier tut sich eine gefährliche Grauzone auf. Zweimal wurden Ärzte zu jeweils drei Jahren Haft verurteilt, weil die Todeswünsche der Patientinnen von psychischen Erkrankungen beeinflusst waren.
Der Wunsch eines Menschen, aufgrund einer schweren körperlichen oder seelischen Erkrankungen sterben zu wollen, mag in vielen Fällen nachvollziehbar sein und die Ermöglichung dessen mag auf den ersten Blick »human« erscheinen, aber in welcher Gesellschaft leben wir, wenn der Tod dann als einfachste und sauberste Lösung angeboten wird? Wenn selbsternannte Suizidbegleiter daran verdienen, anderen ins Jenseits zu verhelfen? Papst Leo XIV. hat in diesem Zusammenhang vor einer »falschen Form des Mitgefühls« gewarnt. [...]
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