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»Alle Register ziehen!« |
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| Gabriela Rothmund-Gaul, Redakteurin |
»Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder.« Das geflügelte Wort von Johann Gottfried Seume gibt schon zu denken, wenn seit Monaten das Gespenst der Kürzungen in der Kirchenmusik durch die Nachrichten jagt. Wie selbstverständlich ist der gottesdienstliche Vollzug doch mit Musik verbunden, seit beinahe zwei Jahrtausenden!
Und jetzt muss genau um dieses Gut gefürchtet werden, wenn erst der Verband der Diözesen den Pauschalvertrag mit der Gema kündigt und auf die Kirchengemeinden dadurch Kosten und Mehraufwand zukommen. Und nun auch noch die Deutsche Bischofskonferenz (DBK), die den Rotstift ansetzt und die jährliche Finanzierung von 50 000 Euro für den Allgemeinen Cäcilienverband für Deutschland (ACV) – der 1868 gegründete Dachverband für die katholische Kirchenmusik – ab 2027 einstellen möchte.
Erst vor fünf Jahren hat Corona schmerzhaft gezeigt, dass die Kirchenmusik substanzieller Bestandteil des Glaubensvollzugs ist. Gesangbücher waren weggeräumt, die Kirchgänger mussten sich mit dem Zuhören begnügen und ihr aktive Teilnahme »distanziert« vom Nächsten gar ganz auf das gesprochene Gebet reduzieren.
Mit Sicherheit ist die Instrumentalmusik, allen voran die Orgelmusik, ein gewichtiger und lebendiger Teil. Die Orgellandschaft in unserer Diözese zeigt eindrücklich die reiche Tradition dieser Seite der Kirchenmusik, und Orgelklänge können viel: beleben, begleiten und »die Herzen zum Himmel emporheben«, wie es in der Liturgie-Konstitution heißt. Doch wie viel tiefer berührt das Singen den Menschen, besonders in Gemeinschaft, sei es im Gottesdienst oder im Chor.
Zurecht wird deshalb von vielen Seiten die Entscheidung der DBK mit Sorge wahrgenommen. Der Präsident des Deutschen Musikrats, Martin Maria Krüger, appellierte bereits im vergangenen Herbst eindringlich, den ACV weiter finanziell zu unterstützen und fragt: »Was wäre Kirche ohne Musik?« Der Betrag, um den es geht, finanziert die einzige hauptamtliche Stelle im ACV, der knapp 15 000 katholische Chöre vertritt. [...]
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