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Weniger Pomp, mehr Botschaft |
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| Manuela Kaczmarek, Redakteurin |
Es gehört zu den größten ökumenischen Glaubensfestivals im deutschsprachigen Raum: das »Mehr«-Festival. Es ist eine Veranstaltung, ins Leben gerufen durch den katholischen Theologen Johannes Hartl. Er ist Begründer des Gebetshauses in Augsburg. Dies ist eine ökumenische Organisation, der das Gebet sehr wichtig ist. In ihren Räumen wird rund um die Uhr gebetet. Irgendwann wollte Johannes Hartl ein Treffen für Freunde vom Gebetshaus organisieren. Zum ersten Treffen kamen über 80 Leute. Dadurch entstand 2008 die »Mehr«, ein mittlerweile großes Glaubensfestival, das in den Messehallen von Augsburg Tausende Besucherinnen und Besucher anlockt.
Erst vor Kurzem ging das viertägige »Mehr«-Festival wieder zu Ende. Rund 11 000 Menschen kamen zu diesem Ereignis. Wer noch nie selbst auf der »Mehr« war, der kann es sich in etwa wie einen Kirchentag vorstellen. Wenngleich die Besucherzahl doch geringer ist. Es gibt Workshops, Diskussionsrunden, Lobpreisungen, Gottesdienste und Konzerte. Tolle Bands mit eingängigen christlichen Liedern, Lichtershow und Konfettiregen machen eine einmalige Atmosphäre.
Johannes Hartl erzählt in einem K-TV-Interview, dass er sogar schon von kirchenfernen Besuchern gehört hat, die auf der »Mehr« zum christlichen Glauben gefunden haben. Wo hört man noch solche Geschichten innerhalb der Kirche?
Wer sich genauer mit dem Gebetshaus in Augsburg beschäftigt, stößt früher oder später aber auf Vorwürfe, dass die ökumenische Gemeinschaft auf einem Weg missionieren will, der in die evangelikale und erzkonser vative Richtung geht, und entsprechenden Druck auf seine Anhänger ausübt. Besonders auf den Zahn gefühlt hat dem »Mehr«-Festival kurz vor dem Jahreswechsel eine ARD-Dokumentation. In dieser Doku spricht eine ehemalige Volontärin des Gebetshauses von erzwungenem Gehorsam und Krebserkrankungen, die angeblich auf sündhaften Taten beruhen. [...]
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