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aktuelle Doppelausgabe 14-15/2026 |
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»Dies ist die Nacht …« |
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| Beate-Maria Link, Chefredakteurin |
Viele Menschen erleben die heutige Zeit als eher düster und bedrohlich. Die Angst vor immer mehr Kriegen und Konfliktherden auf der Welt und zunehmender Verrohung und Gewalt auch in unserer Gesellschaft geht um. Das Dunkel scheint sich auszubreiten und sich auch auf die Seelen vieler verunsicherter Menschen zu legen. Gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach Helligkeit und einem Licht, das Hoffnung und Orientierung schenkt – und vor allem nicht erlischt.
Von dieser Situation auf Ostern und das ersehnte Licht des Auferstandenen zu kommen, liegt nahe. Doch die Ostergeschichte bricht nicht einfach wie das Küken aus der Schale – und plötzlich ist alles »Friede, Freude, Eierkuchen«. Auch sie beginnt im Dunkeln, mit Verrat und Untreue, Leid und Tod, Zweifel und Unsicherheit, Trauer und Angst. Deshalb feiern Christen das »Triduum« der heiligen Woche, diesen einen Gottesdienst, der vom Letzten Abendmahl über Karfreitag bis zum Ostermorgen reicht.
Das Dunkel der Nacht, ob das ganz persönliche Leid oder eine kollektive Kriegsoder Fluchterfahrung, muss erstmal ausgehalten und durchgestanden werden, bis sich ein Hoffnungsschimmer oder die Chance auf Erlösung andeutet. An diese Erfahrungen erinnern auch die alttestamentlichen Lesungen der Osternacht und das »Exsultet«, das Osterlob: »Dies ist die Nacht, die unsere Väter, die Söhne Israels, aus Ägypten befreit und auf trockenem Pfad durch die Fluten des Roten Meeres geführt hat.« Das war kein Spaziergang, sondern das Ende eines weiten Weges, der mit Murren und Verzagen einherging.
Christen haben den Vorteil, dass sie vom Gipfel der Geschichte – der Auferstehung – her denken und glauben können: »Dies ist die Nacht, die auf der ganzen Erde alle, die an Christus glauben, (…) ins Reich der Gnade heimführt und einfügt in die heilige Kirche.« Dies ist aber auch die Nacht, in der nicht vergessen werden sollte, wie viele Menschen und Glaubensgeschwister in Bedrängnis leben – auch an diesem Osterfest. Und die trotz dieser Dunkelheit und Gefahr das österliche Licht hochhalten und sich daran aufrichten. [...]
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