Katholisches Sonntagsblatt - Startseite Ihr Glücksgriff - das Katholische Sonntagblatt
  Startseite » Archiv » Ausgabe 37/2014 » Glaube & Wissen
Offene Tür
Die Familie genießt das Katholische Sonntagsblatt
Die Familie genießt das Katholische Sonntagsblatt
zur Dia-Show
Titelcover der archivierten Ausgabe 37/2014 - klicken Sie für eine größere Ansicht
Hier können Sie die schönsten Kirchen in unserer Region
im Rundumblick ansehen
Diözesankarte

Einfach
mal hinfahren:

Die schönsten
Plätze
um Gott
zu treffen
.
Misereor - Spenden auch Sie!
Exerzitienplan
Den Exerzitienplan
für das zweite
Halbjahr 2016
finden Sie hier.
Vorbilder
Sehen Sie selbst...
Kirchengemeinde & Kindergarten = Familienzentrum? So funktioniert’sKirchengemeinde + Kindergarten = Familienzentrum?

So funktioniert’s
Titelumfrage
Welcher Titel gefällt Ihnen am besten?
Hier abstimmen.
Unsere Leser
und deren Meinung zum Sonntagsblatt finden Sie
hier.
 
<<< zur vorherigen Ausgabe zur nächsten Ausgabe >>>
Glaube & Wissen
CHRISTEN UND DIE ANGST (3): DAS VERSCHLUCKTE WORT

»Sprich du das Wort, das tröstet und befreit …«

Ort der Angstverwandlung: Die Not der religiösen Wortfindung ist groß angesichts einer überlieferten oft nicht mehr verständlichen Glaubenssprache. Die Sprachlosigkeit kann aber im angstfreien seelsorglichen Gespräch, in der geistlichen Begleitung oder auch in der Beichte überwunden werden.
Foto: picture-alliance
»Sag bloß nichts!« – ein beliebter Appell, wenn es etwa um Familiengeheimnisse geht. Das kann ein höchst gesunder Selbstschutz sein, um Intimität zu schützen und zu wahren. Aber sehr oft ist es die Verschlimmerung des Problems, etwa in Familien von Alkoholkranken: Statt das Problem beim Namen zu nennen, unterwirft man sich dem Gruppenzwang, und wird zum Komplizen, ja zum »Co-Abhängigen«. Überall wo etwas offenherzig und klar gesagt werden muss und nicht gesagt wird, ist Angst im Spiel, nein Angst vor der Angst. Man traut sich noch nicht einmal zu sagen, dass man Angst hat. Man spielt mit und kaschiert seine Konfrontationsangst, etwa unter dem notvollen Vorwand der Rücksichtnahme oder des »lieben« Friedens. Ältere haben manchmal Grund, beispiels weise junge Leute kritisch auf ihr Verhalten anzusprechen (und auch umgekehrt).

Längst wäre eine offene Aussprache fällig – etwa zwischen Ehepartnern oder mit den Vorgesetzten oder zwischen Alt und Jung, aber man traut sich nicht und verschiebt es. »Lass uns später drüber reden, aber nicht jetzt« – auch eine beliebte Form, wichtige Worte und Themen auf die lange Bank zu schieben (die ja bekanntlich ein Möbelstück aus der Reservatenkammer des Teufels ist).

Eine beliebte Form fauler Angstverarbeitung ist das Reden »hintenherum«. Statt von Angesicht zu Angesicht anzusprechen, was Sache ist, wird in der Mischung von Wut und Ohnmacht über die anderen geredet oder gar hergezogen. Dabei wäre es so »billig und recht, würdig und heilsam«, solche Ängste mutig erst einmal anzuschauen und mitzuteilen: »Ja, ich habe Angst vor dem und dem«, »Ja, da bin ein Angsthase.« Warum denn nicht? Auch Angsthasen sind Menschen. [...]
Lesen Sie mehr in der Printausgabe.

Zurück zur Startseite
Irland
Flugreise vom 18. bis 25. Juli 2016
Irland



Passionsspiele Thiersee
Busreise vom 21. bis 24. Juli 2016
Passionsspiele Thiersee


Werden Sie Pate für ein Katholisches Sonntagsblatt


Helfen Sie mit! Bereiten Sie mit Ihrer Patenschaft anderen wöchentlich eine Freude.


Stellenangebot

Zum weiteren Ausbau unseres Leserkreises suchen wir Verkäufer im Außendienst (m/w)


Traumberuf Journalist/in?

Pilgerbox

Pilgerbox
Katholisches Sonntagsblatt
Telefon: +49 (0) 711 44 06-121 · Fax: +49 (0) 711 44 06-170
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | AGB | Widerruf | Datenschutz | Impressum