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Wer sich als Opfer sieht, lässt sich nicht in Pflicht nehmen

Foto: Ermolaev/Fotolia
Du Opfer« ist in der Jugendlichensprache ein Schimpfwort. Man ist lieber »Täter« als Opfer. Der Zynismus dieser Formulierung liegt in dem mitschwingenden offenen Ja zur Gewalt: Lieber ein Gewalttäter sein als ein Gewaltopfer. Das ist das genaue Gegenteil des ethischen Basissatzes nach Sokrates, dass es besser ist, Unrecht zu erleiden als Unrecht zu tun.

Opfer werden zum Objekt degradiert

In der spontanen Abwehr des Opferbegriffs steckt aber auch ein Hinweis: Gewaltopfer selbst möchten nicht auf ihren Opferstatus reduziert werden. In der Therapie von traumatisierten Gewaltopfern spricht man deswegen auch gelegentlich von »Überlebenden« von Gewalterfahrungen. Die Geschichte eines Opfers ist auch die Geschichte eines Kampfes gegen die Entwürdigung durch den Täter, der das Opfer zum bloß passiven Objekt seiner Handlungen degradiert. Menschen mit Gewalterfahrungen bleiben Subjekte. In diesem Sinne sind sie nicht nur »Opfer«.

Für die eigenen Taten gerade stehen

Dies vorausgesetzt, ist dann auch der andere Aspekt der »Opfer«-Rede kritisch zu bedenken: Der »Königsweg«, um sich der Verantwortung für die eigenen Taten zu entziehen, ist nämlich der, sich als Opfer zu definieren. Ein Beispiel aus dem Schulalltag verdeutlicht dies. Auf Besinnungstagen wird folgende Übung veranstaltet: Die Jugendlichen werden in Gruppen zu sechs bis sieben Personen unterteilt. Jede Person in der Gruppe bekommt den Auftrag, jeder anderen Person in der Gruppe einen kleinen Brief zu schreiben, in dem drei positive Eigenschaften der jeweiligen Person benannt werden. Etwa so: »Du bist ein guter Freund, du kannst Fußball spielen, man kann dir vertrauen.« Die Jugendlichen schreiben eifrig. [...]
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