Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
  Startseite » Aktuelle Ausgabe 43/2026 » Hoffnungsort
Offene Tür
Wollen Sie sehen, wie das Katholische Sonntagsblatt entsteht?
Wechselnde Bilder von einer Familie, die das Sonntagsblatt liest, einer Redaktionssitzung und einer Aufnahme aus der Druckerei
zur Dia-Show
Titelcover der aktuellen Ausgabe 43/2026 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
Die Exerzitienbroschüre der Diözese
finden Sie hier.


Puzzle-Collage mit Portraits von Vorbildern aus der Region
Sehen Sie selbst...
Panoramakarte der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit roten Markierungen der einzelnen Standorte

Einfach
mal hinfahren:

Die schönsten
Plätze
um Gott
zu treffen
.
Millionen Menschen auf der Flucht - Helfen Sie mit Ihrer Spende - Misereor
Zwölt Abbildungen von Covern des Katholischen Sonntagsblattes
Welcher Titel gefällt Ihnen am besten?
Hier abstimmen.
wechselnde Leserinnen und Leser des Katholischen Sonntagsblattes
und deren Meinung zum Sonntagsblatt finden Sie
hier.
Hoffnungsort
ZEHN GEBOTE (10) Du willst, was du hast

»Seid zufrieden mit dem, was ihr habt«

»Seid zufrieden mit dem, was ihr habt«
Wer zufrieden ist mit dem, was er hat, lebt im Einklang mit sich und der Welt. Dafür braucht es keine großen Besitztümer.
Foto: Frazao Studio Latino/iStock
Ein griechischer Philosoph hat einmal gesagt: »Zufriedenheit ist eine unbezwingbare Festung.« Man könnte fortsetzen, dass es über die Zufriedenheit hinaus keine Steigerung mehr gibt. Wer sich darin übt, widersteht den Anfechtungen des Neides, der immer mehr von uns verlangt. Menschliche Bindungen scheitern, wie auch am Beispiel von Kain und Abel (Gen 4,1 ff.) deutlich wird, am Abfall von Gott und am neidvollen Vergleich. Weil der andere etwas hat, das ich nicht habe, muss ich das auch bekommen – wenn es sein muss, mit Gewalt.

Demgegenüber steht die Philosophie der weisen Menschen: Du bist zufrieden mit dem, was du hast. Zahlreich sind die Dinge, die du entbehren kannst. Wer so lebt, ist bescheiden, einfach und sehr dankbar. Er findet immer Grund zur Dankbarkeit, ihm fehlt es an nichts. »Geh mir nur ein wenig aus der Sonne«, soll der Philosoph Diogenes, in seinem Fasse sitzend, dem erfolgreichen Herrscher Alexander dem Großen gesagt haben. Das war sein einziger Wunsch, als Alexander ihn fragte: »Was kann ich für dich tun?«

Tatsächlich lässt sich der Trieb des Begehrens wirtschaftlich bestens vermarkten. Wenn Geiz »geil« ist und Neid modern, dann erzeugt dies immerzu einen neuen Anreiz, nach diesem oder jenem zu verlangen, das man genau genommen gar nicht wirklich braucht. Die Bibel weiß um dieses Faktum: Das zehnte Gebot betrifft die Herzensabsicht: Woran hängt mein Herz? Jesus sagt dazu im Matthäusevangelium:

»Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz« (Mt 6,21). Der Evangelist weiß, dass die Schätze dieser Welt ausnahmslos alle der Vergänglichkeit, dem Verfall, der Zerstörung oder dem Diebstahl unterworfen sind. Nur dort, wo wir Gott suchen, finden wir Bleibendes, das uns dauerhaft froh und glücklich macht.

Die Gier des Menschen ist unersättlich. Wenn wir sie nicht vernunftbegründet steuern, macht sie mit uns, was sie, beziehungsweise die Werbeindustrie, will. Wir sind dazu fähig, unsere Leidenschaften zu ordnen und zu steuern, das gilt auch für die Tugenden wie etwa die Kardinaltugend der Mäßigung. Im Buch Kohelet heißt es: »Wer das Geld liebt, bekommt vom Geld nie genug; wer den Luxus liebt, hat nie genug Einnahmen – auch das ist Windhauch. Süß ist der Schlaf des Arbeiters, ob er wenig oder viel zu essen hat. Dem Reichen raubt sein voller Bauch die Ruhe des Schlafs« (Koh 5,9.11). [...]
Lesen Sie mehr in der Printausgabe.

Zurück zur Startseite

Unser Hauskalender 2027
»Kunstschätze des Diözesanmuseums Rottenburg«


Cover des Hauskalenders 2027

weitere Infos


weißer Schriftzug mit Lebe gut - der Podcast mit Sinn für das Lben und weißem stlisiertem Baum auf blauem Hintergrund

Den Südwesten 2026 spirituell erleben

Broschüre des Magazins Reiseziel Heimat mit dem Fernsehturm in Stuttgart

weitere Infos


Zwei Jugendliche im Gespräch

Anzeigen



Mit den aktuellen Mediadaten


Katholisches Sonntagsblatt
Telefon: +49 (0) 711 44 06-121 · Fax: +49 (0) 711 44 06-170
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | AGB | Datenschutz | Impressum  | Barrierefreiheit