Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
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Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
Die Exerzitienbroschüre der Diözese
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Hoffnungsort
Ein Sakrament Verbindet Konfessionen

Die Taufe schenkt uns Anteil an Tod und Auferstehung Christi

Die Taufe schenkt uns Anteil an Tod und Auferstehung Christi
»Ich bin das Licht der Welt«: Wie ihre Kerzen sollen die frisch getauften Christen ihren Glauben ausstrahlen. Die Zahl der Erwachsenentaufen ist in beiden großen Kirchen seit einigen Jahren steigend. Die Aufnahmefeier bedarf einer eigenen Gestaltung.
Fotos: KNA
Was immer Christen voneinander trennt, eines haben sie gemeinsam: die Taufe. Sie ist ein Zeichen für die Einheit der Kirchen. Fast alle Konfessionen praktizieren die feierliche Aufnahme neuer Mitglieder in die Gemeinschaft der Gläubigen. Das Wasser, das dem Täufling dabei übergegossen oder in das er ganz hineingetaucht wird, ist das Element, das Tod und Leben zugleich schenkt. So symbolisiert die Taufe das Sterben Jesu am Kreuz und seine Auferstehung - wer das Sakrament empfängt, bekommt Anteil an diesem Heilsgeschehen. Und kann auf die Vergebung seiner Sünden hoffen.

Zwischen der katholischen und der evangelischen Kirche gibt es beim Taufverständnis und dem Ablauf der Feier keine wesentlichen Unterschiede. Die Regel ist die Kindertaufe durch Übergießen. Eltern und Paten erklären stellvertretend den Willen, das Sakrament zu empfangen, und bekennen ihren Glauben. Die Taufkerze erinnert an das Jesuswort »Ich bin das Licht der Welt« und wird an der Osterkerze entzündet. [...]
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