Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
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Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
Die Exerzitienbroschüre der Diözese
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Hoffnungsort
Osterweg mit den Seligpreisungen (6)

Selig, wer vertraut und dem Ruf des Auferstandenen folgt

Selig, wer vertraut und dem Ruf des Auferstandenen folgt
Selig: »Wenn die inneren Kämpfe, die seine Nachfolge mit sich bringen, wenn die Anfechtungen und der innere Tränenstrom, der aus dir hervorbrechen kann, kurz: wenn dein eigenes Ringen statt dich zu verhärten, sich in eine Quelle verwandelt, bist du dem Auferstandenen begegnet«, sagt Frère Roger.
Foto: KNA
Die Seligpreisungen zeigen nicht, was Gott vom Menschen fordert, sondern sie zeigen, wie groß Gott vom Menschen, von seiner Freiheit und seiner Würde denkt. Sie sprechen deshalb zunächst und vor allem von dem, der diesen Weg vorausgegangen ist und die Lebenshaltungen der Seligpreisungen mit seinem Leben erfüllt hat: Jesus Christus, Bild Gottes und Bild des neuen Menschen. Er ist es, der dazu einlädt, den Weg der Seligkeiten mit ihm zu gehen. Die letzte von ihnen klingt wie die steilste und schließt gleichzeitig mit der Wiederholung der Verheißung an die erste an: »Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich« (Mt 5,10).

Menschen werden verfolgt, weil sie die Gerechtigkeit lieben und sie zu leben versuchen. Diese Gerechtigkeit ist noch einmal eine andere als die Gerechtigkeit, nach der die Menschen in der vierten Seligpreisung hungern. [...]
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