Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
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Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



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Hoffnungsort
»Woche der Prozessionen«

Dem Weg Jesu folgen und dabei das eigene Leben begehen

Dem Weg Jesu folgen und dabei das eigene Leben begehen
Nach der Weihe des Feuers und der Segnung der Osterkerze beginnt eine außergewöhnliche Prozession. Wie einst die Israeliten nachts hinter der Feuersäule herzogen, zieht die Gemeinde in die dunkle Kirche ein, die von der Weitergabe des Osterlichts zunehmend erhellt wird.
Foto: KNA
Für die Woche von Palmsonntag bis einschließlich Ostersonntag gibt es keine übergreifende Bezeichnung; die »Karwoche« endet ja mit dem Karsamstag. Man könnte sie aber als die »Woche der Prozessionen« bezeichnen, denn in keiner anderen Zeit im Kirchenjahr gibt es so viele und unterschiedliche feierliche Umzüge wie in diesen acht Tagen. Sie bringen die verschiedenen Aspekte dieser einzigartigen Woche zum Ausdruck aber auch, was diese Tage für uns bedeuten. Den Auftakt bildet die Palmprozession; sie gehört zu den Urbeständen des Palmsonntags. Schon die Pilgerin Egeria, die Ende des 4. Jahrhunderts das Heilige Land besuchte, schildert beeindruckt, wie sich an diesem Tag der Einzug Jesu in Jerusalem gleichsam wiederholt.

Und wenn die elfte Stunde begonnen hat, wird die Stelle aus dem Evangelium vorgelesen, wo die Kinder mit Zweigen und Palmwedeln dem Herrn entgegengehen und rufen: Gesegnet, der kommt im Namen des Herrn. Sofort erhebt sich der Bischof, und dann geht das ganze Volk von der Spitze des Ölbergs hinab. Das ganze Volk geht vor ihm her mit Hymnen und Antiphonen. So wird der Bischof in der Weise geleitet, wie der Herr begleitet worden ist.« Diese Prozession verbreitete sich im Westen erst gegen Ende des ersten Jahrtausends. [...]
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