Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
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Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



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Elternhaus
In den katholischen Kindergärten in Heidenheim wird philosophiert

Fragende Kinder werden selbstbewusst und teamfähig

Fragende Kinder werden selbstbewusst und teamfähig
Foto: Hartner
In den Kindergärten der Seelsorgeeinheiten Heidenheim und Heidenheim Nord gibt es seit rund einem Jahr ein- bis zweimal monatlich eine Philosophie-Runde. Freilich nicht, um im Sinne der Erwachsenen über die Erkenntnis der Dinge zu diskutieren, sondern um gemeinsam neue Wege des Nachdenkens und eigenständigen Denkens zu finden.

Auf viele Fragen gibt es keine Antwort

»Kinder sind neugierig und staunen und stellen viele Fragen «, weiß Kindergartenleiterin Karin Mateja. Nach ihren Worten stoßen aber die Erwachsenen oft an ihre Grenzen, weil es auf viele Fragen keine, oder zumindest keine klare Antwort gibt. Erzieherin Gabi Philipp vom Kindergarten St. Bonifatius ergänzt, die Kinder hätten unterschiedliche Kulturen und Religionen. Durch den neuen Weg versuchen die Kindergärten deshalb Raum und Zeit zu schaffen, »um sich gegenseitig zu respektieren und das stehenzulassen, was gesagt wurde«.

Die Kinder sollten angeregt werden, eigene Gedanken zu haben und diese auszudrücken. »Wenn kleine Kinder große Fragen stellen«, steht auf einem Flyer, der auf das Philosophieren aufmerksam macht und an die Eltern gerichtet ist. »Uns geht es um die Grundhaltung und damit auch die Wertevermittlung «, betont Mateja. Freilich sei Philosophieren nur ein Teil der Kindergartenkonzeption. Er werde jedoch als Prozess verstanden, der einen Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder habe. [...]
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