Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
  Startseite » Archiv » Ausgabe 45/2024 » Elternhaus
Offene Tür
Wollen Sie sehen, wie das Katholische Sonntagsblatt entsteht?
Wechselnde Bilder von einer Familie, die das Sonntagsblatt liest, einer Redaktionssitzung und einer Aufnahme aus der Druckerei
zur Dia-Show
Titelcover der archivierten Ausgabe 45/2024 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
Die Exerzitienbroschüre der Diözese
finden Sie hier.


Puzzle-Collage mit Portraits von Vorbildern aus der Region
Sehen Sie selbst...
Panoramakarte der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit roten Markierungen der einzelnen Standorte

Einfach
mal hinfahren:

Die schönsten
Plätze
um Gott
zu treffen
.
Millionen Menschen auf der Flucht - Helfen Sie mit Ihrer Spende - Misereor
Zwölt Abbildungen von Covern des Katholischen Sonntagsblattes
Welcher Titel gefällt Ihnen am besten?
Hier abstimmen.
wechselnde Leserinnen und Leser des Katholischen Sonntagsblattes
und deren Meinung zum Sonntagsblatt finden Sie
hier.
<<< zur vorherigen Ausgabe zur nächsten Ausgabe >>>
Elternhaus
NARZISSMUS

Selbstbewusstsein oder schon ein großes Ego?

Selbstbewusstsein oder schon ein großes Ego?
Sie ist die kleine Prinzessin der Familie und sie bekommt alles, was sie will. Sind das schon narzisstische Tendenzen?
Foto: Khosrork/iStock
Kindern kann man oft nichts abschlagen, vor allem wenn sie mit großen Augen und Schmollmund ankommen. Am häufi gsten geben Eltern jedoch nach, wenn eher das Gegenteil der Fall ist: Es wird gequengelt, geschrien und um sich geschlagen. Trotzverhalten oder schon Manipulation? Ab einem gewissen Alter kann sich entscheiden, ob ein Kind narzisstische Züge annimmt oder nicht.

Die kleine Sophia ist wirklich allerliebst, wie sie die Erwachsenen um den Finger wickelt: Ein schüchterner Blick hier, ein Augenaufschlag dort. Wehe aber, die Sechsjährige bekommt nicht was sie will: Dann tobt und schreit und weint sie, bis sich doch wieder alles um sie dreht. Schlimmer noch: Seit einiger Zeit bemerkt ihre Mutter, dass sie sich anderen Kindern gegenüber aggressiv und sogar gewalttätig verhält. Ist das noch ein normales Selbstbewusstsein, oder ist hier schon die Grenze zum Narzissmus überschritten?

Der Begriff Narzissmus geht auf eine Figur aus der griechischen Mythologie zurück: Der Jüngling Narziss war so wunderschön, dass ihn alle begehrten. Ihm selbst erschienen alle anderen aber minderwertig im Vergleich zur eigenen Schönheit. Schließlich erblickte Narziss sein eigenes Spiegelbild auf dem Wasser, verliebte sich in sich selbst und weil er den Blick von sich selbst nicht mehr losreißen konnte, starb er.

Als Narzissten bezeichnet man heute Menschen, die sich allen anderen überlegen fühlen: Sie glauben felsenfest an sich selbst und malen sich im Zuge dessen Erfolge aus, die unweigerlich in der Zukunft eintreten müssen. Vor allem aber sind sie davon überzeugt, dass die Welt ihnen etwas schuldet und fordern entsprechend Privilegien ein, die sie anderen freilich nicht zugestehen. Fühlen sich Menschen mit einem narzisstischen Persön lichkeitsbild gedemütigt, reagieren sie oft aggressiv oder werden sogar gewalttätig.

Studien haben ermittelt, dass Narzissmus in den westlichen Kulturen zunimmt. Zum Teil scheinen die Pandemie-Jahre die Entwicklung verstärkt zu haben und die damit verbundene Isolation, von der Heranwachsende eher noch stärker als andere Altersgruppen betroffen waren. Dabei blieb der Austausch mit der Außenwelt und das Kräftemessen mit Gleichaltrigen eingeschränkt. Und möglicherweise konnten so die Einflüsse, die Fachleute für narzisstische Tendenzen verantwortlich machen, umso stärker zum Tragen kommen. [...]
Lesen Sie mehr in der Printausgabe.

Zurück zur Startseite

Unser Hauskalender 2027
»Kunstschätze des Diözesanmuseums Rottenburg«


Cover des Hauskalenders 2027

weitere Infos


weißer Schriftzug mit Lebe gut - der Podcast mit Sinn für das Lben und weißem stlisiertem Baum auf blauem Hintergrund

Den Südwesten 2026 spirituell erleben

Broschüre des Magazins Reiseziel Heimat mit dem Fernsehturm in Stuttgart

weitere Infos


Zwei Jugendliche im Gespräch

Anzeigen



Mit den aktuellen Mediadaten


Katholisches Sonntagsblatt
Telefon: +49 (0) 711 44 06-121 · Fax: +49 (0) 711 44 06-170
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | AGB | Datenschutz | Impressum  | Barrierefreiheit