Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
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Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
Die Exerzitienbroschüre der Diözese
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Elternhaus
Elternschule (1)

Nicht alle Kinderwünsche müssen erfüllt werden

Nicht alle Kinderwünsche müssen erfüllt werden
Foto: shotshop
»Kinder, die was wollen, kriegen was auf die Bollen«, hieß es früher. Kinder hatten einfach nichts zu wollen oder wünschen. Diese Zeiten sind vorbei. Zum Glück – möchte man sagen. Denn heute stehen Selbstbewusstsein und IchStärke ganz oben auf der Rangliste der Erziehungsziele. Zugleich wachsen Kinder aber heute in einer Konsumgesellschaft auf, in der gekonnte Werbung bei Kindern (und ihren Eltern!) immer neue Wünsche wecken. Das fängt bei der süßen »Quengelware« in Augenhöhe an der Kasse im Lebensmitteldiscounter an und endet noch lange nicht bei geschickten Werbekampagnen, die sich verdeckt aber wirkungsvoll an die Zielgruppe Kinder und Jugendliche wenden. Denn Firmen versuchen, schon in der Kindheit eine lebenslange Bindung an ihre Marke zu schaffen.

Schon seit Wochen liegt Edda (13) ihren Eltern mit dem Wunsch nach einer »richtigen« Jeans in den Ohren. Eine Markenjeans, wie sie angeblich »alle« tragen. Als Eddas Mutter neulich eine No Name Hose kaufte, genügte Edda ein Blick auf das Label, und sie verkündete: »Die zieh ich nicht an«.

Pokémonbilder und »richtige« Jeans

Philipp (14) verzehrt sich nach »richtigen« Turnschuhen. Seit ein Klassenkamerad neulich grinsend Philipps Schuhe, auf denen nur zwei statt der angesagten drei Streifen prangen, als »Verschnitt« kommentierte, trägt der Vierzehnjährige lieber die ausgetretenen abgelegten Markenschuhe seines älteren Bruders als die eigenen. [...]
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