Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
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Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
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Warum-Fragen sind für kleine Kinder besonders wichtig

Warum-Fragen sind für kleine Kinder besonders wichtig
Foto: Torsten Schröder/pixelio
An der Kasse im Lebensmittelgeschäft platzt es aus der vierjährigen Nicole heraus. »Mama, warum ist die Frau so dick?«, fragt sie laut und zeigt auch noch auf eine Kundin, die vor einem Regal steht. Situationen, in denen man als Mutter am liebsten tief im Boden versinken möchte. Alle Blicke richten sich abwechselnd zu der dicken Frau und zur Mutter mit dem Kind. Was wird sie wohl antworten?

Kinder stellen pausenlos Fragen, neben Spielen ist das sozusagen eine ihrer Hauptaufgaben. Und Aufgabe der Erwachsenen ist es, ihnen Antworten zu liefern, die über den Augenblick hinaus von Bedeutung sind. Im oben beschriebenen Fall wäre dem Kind nicht geholfen, wenn die Mutter antworten würde: »Das kann ich dir nicht sagen.« Noch schlimmer wäre die Antwort »Vielleicht isst sie zu viel«, die lediglich Vorurteile zementiert. Besser wäre es, dem Kind zunächst zu erklären, dass jeder Mensch anders ist. Im zweiten Schritt soll das Kind aber auch lernen, dass es Menschen verletzen kann, wenn man ihr Aussehen kommentiert.

Im Alter von etwa drei bis vier Jahren beginnen Kinder, viele Fragen zu stellen, die oft mit »Warum« beginnen. Und jede Antwort führt dann zu einer neuen Frage. Das kann für die Eltern manchmal anstrengend sein.

Ab dem dritten Lebensjahr öffnet sich ein Kind der Welt und macht viele Entdeckungen. Es versteht jedoch nicht immer, was es beobachtet, und fragt: Warum ist der Himmel blau? Warum wachsen Äpfel nicht im Winter? Warum hat das Baby keine Haare? [...]
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