Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
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Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
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Elternhaus
Wenn die Schulnoten schlecht sind

Kein Kind möchte freiwillig seine Eltern enttäuschen

Kein Kind möchte freiwillig seine Eltern enttäuschen
Foto: KNA
Schlechte Schulnoten gehören zum Alltag in vielen Familien. Lange Gesichter bei Schülern – und erst recht bei Eltern – gibt es spätestens dann, wenn misslungene Klassentests unterschrieben werden sollen oder auf dem Halbjahreszeugnis ein Hinweis auf die gefährdete Versetzung aufschreckt. Die frustrierende Erfahrung der Eltern: Die Noten des Nachwuchses entsprechen keineswegs den Erwartungen. Die Eltern lassen dann schnell ihrer Enttäuschung freien Lauf, was die Schüler erst recht demotiviert.

»Faulheit« ist selten der wahre Grund

Wenn »verhauene« Arbeiten oder die Lernergebnisse des ers­ten Schulhalbjahres auf dem Tisch liegen, lässt sich zwar über mögliche Ursachen diskutieren – die ernüchternden Tatsachen aber bleiben. Da helfen weder elterliche Zornesausbrüche noch fadenscheinige Ausreden der Schüler. Die gängige Feststellung, es liege nur an der »Faulheit« des Kindes, trifft nach Erfahrung von Pädagogen selten den wahren Grund. Auch Schulpsychologen lehnen diese vorschnelle Reaktion der Erwachsenen ab. Jedes Kind habe das Bestreben, wenn auch nicht in allen Fächern, so doch generell im Unterricht gute Ergebnisse zu erzielen und die elterlichen Erwartungen nicht zu enttäuschen, betonen Erziehungswissenschaftler. [...]
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