Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
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Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
Die Exerzitienbroschüre der Diözese
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Elternhaus
Erziehung ist erste Eltern-Pflicht

Kinder brauchen starke Partner und lösbare Aufgaben

Kinder brauchen starke Partner und lösbare Aufgaben
Foto: iStock
Je schwieriger die Lebensumstände sind, je differenzierter und qualifizierter sind Kinder auf diese vorzubereiten. Dieses Training beginnt am ersten Lebenstag. Denn durch die alltäglichen Abläufe lernen Kinder, ob Durcheinander oder Ordnungs-Prinzipien existieren.

Haben sie nicht ab dem fünften Lebensmonat die Chance, sich innerhalb eines abgegrenzten Raumes für ein oder zwei Stunden pro Tag mit sich selbst zu beschäftigen, erwarten sie zeitlebens den Service eines Unterhaltungsprogramms. Werden sie dauernd herumgetragen, wird dies die Kraft und Ausdauer einer eigenständigen Fortbewegung unterminieren. Wer zu lange ein Kleinkind-Kauderwelsch akzeptiert, verhindert die Laut- und Sprach-Entwicklung.

Ein Handeln nach dem Motto: »Das spätere Leben ist schwer genug, daher soll die Kindheit so leicht wie möglich sein«, verhindert Zukunft. Wer in der Erziehung Konsequenzen nicht zulässt, jeden Wunsch erfüllt, Kinder überbehütend in Watte packt und Unangenehmes von ihnen fernhält, raubt ihnen die Chance, eigenverantwortliche Persönlichkeiten zu werden. Aber autoritäres Gebaren hilft genauso wenig. Stattdessen sind Kindern bewusst Herausforderungen zuzumuten, ohne sie dabei sich selbst zu überlassen. [...]
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