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Wie ist das mit der Vergebung?
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Glaubensland
Mit allen Sinnen den Advent genießen

Der Nase nach zur Krippe

Der Nase nach zur Krippe
Nicht nur der Duft von Zimt, Tannengrün und gebrannten Mandeln gehört zur Weihnachtsstimmung, sondern erst recht der von Weihrauch und Myrrhe, den Gaben der Heiligen Drei Könige an das Jesuskind in der Krippe. Foto: KNA
Immer der Nase nach: Es gibt keine präzisere Wegbeschreibung, wenn einer den Weihnachtsmarkt sucht. Nichts gegen Augen und Ohren, aber die Nase ist in der Adventszeit das Zentralorgan. Aufs Sehen und Hören kann man sich in Sachen Christkind ohnehin schon lange nicht mehr verlassen. Die Glocken läuten das ganze Jahr, Lebkuchen gibt es schon im August, und »O Tannenbaum« ist ohnehin ein Evergreen. Aber wenn es nach Weihnachten riecht, ist es mit dem »Fest der Liebe« auch wirklich bald soweit. In diesem Punkt lassen wir uns nicht an der Nase herumführen.

Warum lieben die Menschen den Duft von Bratäpfeln und selbstgebackenen Plätzchen? Es ist die Erinnerung an glückliche Kindertage, den ersten Schnee im Jahr und die Vorfreude auf viele Geschenke. »Der Geruchssinn ist maßgeblich für sämtliche Empfindungen«, sagt der Düsseldorfer Hals-Nase-Ohren- Arzt Dr. Michael Stahl. Das emotionale Gedächtnis wird erheblich davon beeinflusst.

Kein Wunder, dass es da auf den Weihnachtsmärkten schon mal zur Gefühlsduselei kommen kann: Was rund um einen Stand mit gebrannten Mandeln in der Luft liegt, verheißt jede Menge süßer Überraschungen und Behaglichkeit. »Wem es fehlt, dem entgeht alles«, findet der Arzt. Oder hat schon einmal jemand versucht, die Weihnachtszeit ohne den Duft von Tannennadeln und brennenden Kerzen zu beschreiben? Damit die Adventszeit mit allen Sinnen genossen werden kann, hier einige Tipps und Impulse:

Weihnachtsmärkte gibt es wie Sand am Meer. Doch wirkliche Schätze bieten die winzigen Märkte, die Basare in Kindergärten, Schulen und Pfarrgemeinden. Es gibt Weihnachtsmärkte für wohltätige Zwecke, organisiert von kleineren Verbänden oder Gruppen. [...]
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