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Erfüllende Begegnungen in Lourdes |
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Annette Fabiano-Kleiner und Heldemar Paul waren als freiwillige Helfer in Lourdes im Einsatz. Ihr Engagement hat ihnen viel Freude bereitet und sie sind immer noch erfüllt von so viel Dankbarkeit, die sie dort erfahren haben. Foto: grg |
Zwischen vier und sechs Millionen Menschen kommen jedes Jahr nach Lourdes, um zu beten und Heil zu erfahren. Unterstützt werden sie von freiwilligen Helfern wie Heldemar Paul und Annette FabianoKleiner aus Albstadt. Die nehmen nicht nur Sorgen und Bitten aus der Gemeinde mit an den Wallfahrtsort, sondern kommen selbst erfüllt von ihrem Dienst am Nächsten wieder nach Hause.
Welche Sprache wird in Lourdes am meisten gesprochen?« Heldemar Paul hat auf seine Frage die überraschende wie einfache Antwort bekommen: »die Sprache der Liebe«. Damit habe er zwar nicht gerechnet, doch eigentlich sei das genau richtig. Und wie zur Bestätigung nimmt er seine Gitarre in die Hand und meint: »Jetzt singen wir erst einmal ein Lied.«
Das ist ein gute Einstimmung in das Gespräch über den weltberühmten Wallfahrtsort am Fuße der Pyrenäen und den Geist, der dort weht. Und über sein Engagement als Hospitalier, von dem der 66Jährige viel erzählen kann. »Und so geh’ nun deinen Weg ohne Angst und voll Vertrauen«, singt er, »dass du nicht alleine gehst, darauf kannst du bau’n.« Das Lied von Clemens Bittlinger bringe gut zum Ausdruck, um was es in Lourdes gehe.
Der Albstädter, gelernter Krankenpfleger, war schon 16 Mal als Helfer in Lourdes, diesen Sommer zusammen mit dem 85jährigen ehemaligen Religionslehrer Herbert Grossmann, der 22jährigen Schülerin Anna Hürst – für beide der dritte Einsatz – und mit Annette FabianoKleiner. Die Erzieherin und Mutter von vier erwachsenen Kindern war zum ersten Mal mit dabei und ist jetzt noch überwältigt »von so viel Dankbarkeit«, die die Pilger in Lourdes den Helfern zusprechen.
Tausende Menschen aus der ganzen Welt kommen täglich an diesen Ort, um in Berührung zu kommen mit dem Wasser aus der Quelle, die die 14jährige Bernadette Soubirous 1858 nach einer Marienerscheinung eigenhändig freigelegt hat und aus der seitdem Tag für Tag über 120 000 Liter frisches Wasser sprudelt. [...]
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