Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
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Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
Die Exerzitienbroschüre der Diözese
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Puzzle-Collage mit Portraits von Vorbildern aus der Region
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Glaubensland
Beauftragt zu heilen (2) – im Beruf

Verkanntes Bedürfnis – den Glauben ansprechen

Verkanntes Bedürfnis – den Glauben ansprechen
An die Hand nehmen und langsam gehen: Pflegende brauchen entsprechende Rahmenbedingungen, um sich den Patienten zuwenden zu können.
Foto: KNA
uf die Frage: »Was bedeutet der Glaube für Ihren Beruf?«, verweisen Christen, die im Gesundheitsbereich arbeiten, meist auf die besondere Zuwendung zu den Patienten und auf die christliche Ethik als Basis für Entscheidungen. Es ist bewundernswert, wie besonders die Pflegenden die hingebende Sorge um die Kranken in Einklang bringen mit der enormen Arbeitsbelastung, die sie zu bewältigen haben.

Und doch: Bedeutet der Heilungsauftrag für die medizinischen Berufe nicht noch mehr? Kann die therapeutische Dimension des Glaubens in das medizinische System eingebunden werden?

Pflegende und Therapeuten in den Praxen und Krankenhäusern scheuen sich oft, diese Dimension von Heilung anzusprechen oder gar in die Behandlung einzubeziehen. Auch wenn ihnen selbst der christliche Glaube wichtig ist und sie überzeugt sind, dass dieser heilende Kräfte hat, werden Glaube und Spiritualität als »Privatsphäre« der Patienten angesehen bzw. als der Bereich, für den die Seelsorgenden »zuständig « sind. [...]
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