Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
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Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
Die Exerzitienbroschüre der Diözese
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Puzzle-Collage mit Portraits von Vorbildern aus der Region
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Glaubensland
Handauflegen und Beten (6): Zum Heilen befähigen

Berühren und verändern

Berühren und verändern
Das wunderbare Geheimnis, das wir beim Handauflegen erfahren, ist dies: Es ist nie eine Einbahnstraße, in der nur die Menschen unter den Händen berührt werden; die Kraft, die freigesetzt wird, berührt und verändert auch die Menschen, die das Handauflegen ausüben und sie verändert die Umgebung, in der es stattfindet.
Foto: photocase/tinvo
Da Heilen eine Kunst ist, wissen wir am Anfang nicht, wie groß unsere Begabung ist oder welche Form sie hat. In Kursen beginnen wir diese Fähigkeiten aufzudecken. Es gibt Menschen, die durch ihre starke Ausstrahlung auf ganz natürliche Art und Weise heilend wirken können. Für andere – und zwar für die meisten von uns – bedeutet es einen Übungsweg, auf dem die Kraft langsam freigesetzt wird. Doch ob wir zur ersten oder zweiten Gruppe zählen, es bedarf einer Schulung, wenn es darum geht, über die Grenzen des persönlichen Umfeldes hinaus Menschen zu behandeln. Jeder Mensch trägt die Fähigkeit in sich, bei sich oder anderen die Hände aufzulegen. Dies gehört zu unserem Menschsein und ist in vielen verschiedenen Traditionen zu finden.

Wenn Menschen sich aber berufen fühlen, außerhalb des Familien- und Freundeskreises zu wirken, müssen gewisse Dinge angeschaut werden, zum Beispiel, ob sie sich nicht aus eigener Bedürftigkeit auf das Leid anderer stürzen oder ob der Wunsch nach Macht und Manipulation bei ihnen ein Thema ist. [...]
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