Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
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Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
Die Exerzitienbroschüre der Diözese
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Puzzle-Collage mit Portraits von Vorbildern aus der Region
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Panoramakarte der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit roten Markierungen der einzelnen Standorte

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Glaubensland
Wie Jesus heilt: Die blutflüssige Frau (Mk 5,24–34)

Das Leben wieder berühren

Das Leben wieder berühren
Was uns wirklich weiterhelfen kann: Wenn wir Kontakt aufnehmen zu dem, der von sich sagt: »Ich bin das Leben.« Berühren kann ich Jesus in Menschen, die mich brauchen oder in mir selbst, wo ich verletzlich bin, wo ich meine Rollen und Masken abgelegt habe.
Foto: photocase/jodofe
Papua-Neuguinea, ein Inselstaat im Südpazifik: Pia ist 14 Jahre alt und hat zum ersten Mal ihre Regelblutung. Ihre Familie veranstaltet für sie ein großes Fest. Alle sollen es wissen: Pia ist jetzt eine Frau. Pia ist stolz auf ihr Frausein und ihre Fruchtbarkeit. Von den Frauen ihres Stammes wird sie in ihre Rolle als Frau, zukünftige Mutter und Hausfrau eingeführt. Das monatliche Blut einer Frau wird mit Ehrfurcht behandelt. Es macht Männern aber auch Angst, denn es ist ein Ausdruck der Frauenmacht, einer Macht über das Leben.

Gebären sie viele starke, gesunde Kinder, wächst und erstarkt der Stamm. Die Frauen bebauen die Gärten, sorgen für ausreichend Nahrung und vermehren den Stamm. Sie haben den Schlüssel zum Leben des Stammes in der Hand. Ist eine Frau unfruchtbar oder hat sie nur kranke Kinder, wird der Stamm geschwächt. Für Völker, die ständig Stammesfehden austrugen, ist ein starker Stamm eine Frage des Überlebens, zu der die Fruchtbarkeit einer Frau entscheidend beiträgt. [...]
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