Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
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Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



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Titelthema

Was bedeuten uns Freunde?

Was bedeuten uns Freunde?
Foto: Rudel
»Ziemlich beste Freunde« – diesen Titel trägt einer der erfolgreichsten Kinofilme 2012. In der Komödie geht es um zwei Männer, wie sie unterschiedlicher kaum sein können: Da ist Philippe, ein Millionär, der vom Hals ab- wärts gelähmt ist, und Driss, ein dunkelhäutiger Sozial- hilfeempfänger, der von Philippe als Pfleger engagiert wird. Es ist ein Film, der zum Lachen anregt, aber auch nachdenklich macht, denn er zeigt, dass Freundschaft keine gesellschaftlichen oder sozialen Grenzen kennt. Hat sie vielleicht sogar eine spirituelle Dimension? Kann die Beziehung zu Gott Vorbild sein für die Beziehung zwischen den Menschen? »Zeige mir deine Freunde und ich sage dir, wer du bist« – auch die Volksweisheit hat einen wahren Kern. Wen suchen wir uns als Freunde aus und warum? Auf diesen Seiten erzählen Menschen, was sie verbindet. Da sind Markus Herrmann, Stefan Taubitz und Otto Haeberlein, die das Schicksal noch enger zu- sammengeschweißt hat, oder Lucie Hass und Theresia Schuck, die sich in einem Pflegeheim gesucht und gefunden haben.

Als sich Philippe und Driss im Kinofilm »Ziemliche beste Freunde« zum ersten Mal begegnen, beäugen sie sich misstrauisch. Alles, was Philippe verkörpert, ist Driss gänzlich unbekannt und umgekehrt ist es nicht anders. Und trotzdem nähern sich die beiden im Laufe der Zeit an und stellen fest, dass das, was sie auf den ersten Blick so deutlich unterscheidet, keine Rolle spielt. Ehe sie es richtig bemerken, sind sie Freunde geworden, die durch eine aufrichtige Beziehung miteinander verbunden sind. [...]
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