Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
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Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
Die Exerzitienbroschüre der Diözese
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Titelthema

Das Evangelium des Paulus

Das Evangelium des Paulus
Der Völkerapostel strandete auf der Reise nach Rom auf Malta: Als Paulus einen Haufen Reisig sammelte, fuhr eine Schlange heraus und biss sich an seiner Hand fest. Er aber schleuderte das Tier ins Feuer. Die Menschen warteten darauf, dass ihm der Biss den Tod bringen würde, aber es geschah nichts (Apg 28,1–6).
Foto: bridgeman
»Was ist Wahrheit?«, lautet die letzte Frage, die Pilatus im Johannesevangelium an Jesus richtet (Joh 19,38). Dass Jesus darauf nicht mit einer klaren Definition antwortet, ist gewiss kein Zufall. Auch hier gilt: »Zu sehen in tausend Bildern – und dennoch nicht zu begreifen« (KS 23/2008, S. 30). Gewiss, es ist nicht lange her, da dachten wir noch, dass es wenigstens in den wichtigsten Fragen – nach Gott, nach dem Leben, nach dem Wesen des Menschen – möglich sein müsse, die Wahrheit zu definieren. Inzwischen wissen wir freilich, dass alle unsere Gedanken, Fragen und Antworten davon abhängen, wie wir zu leben und was wir zu denken gelernt haben – auch in der Theologie, auch in unserem Glauben. Es bleibt uns selbst nach den faszinierendsten Predigten und den lebhaftesten Glaubensgesprächen nicht erspart, uns immer wieder zu fragen: »Und was glaube ich selbst? Was halte ich persönlich für wahr?«. Ein Beispiel für diese Auseinandersetzung mit dem Glauben gibt uns der Apostel Paulus, dessen Gedenkjahr mit dem Fest »Peter und Paul« am 29. Juni beginnt. [...]
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