Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
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Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
Die Exerzitienbroschüre der Diözese
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In Freiheit glauben: Wie viel Staat braucht die Kirche?

In Freiheit glauben: Wie viel Staat braucht die Kirche?
Foto: picture-alliance
Im Wesentlichen ist es heute unumstritten: das ursprünglich gar nicht als dauerhaft gedachte Grundgesetz, das seit der deutschen Wiedervereinigung 1990 Verfassung des ganzen deutschen Volkes ist. Vor 60 Jahren, am 8. Mai 1949, wurde es vom Parlamentarischen Rat verabschiedet, wenige Tage später von den Militärgouverneuren der westlichen Besatzungsmächte gebilligt und am 23. Mai feierlich verkündet. In den Hintergrund getreten ist, dass um das Grundgesetz in der Entstehungsphase durchaus heftig gerungen und gestritten wurde: Die Verabschiedung im Parlamentarischen Rat erfolgte nur mehrheitlich, nicht einhellig, der Bayerische Landtag stimmte dagegen, die Alliierten hatten Vorbehalte. Und auch die katholische Kirche legte zeitweise eine ablehnende Haltung an den Tag. Das Sonntagsblatt wirft einen Blick auf die Entwicklung des Verhältnisses von Kirche und Verfassung.

Es drohte eine Zerreißprobe: Im Frühjahr 1949 waren die katholischen Bischöfe in der Bundesrepublik kurz davor, den Entwurf für das neue Grundgesetz abzulehnen. Insbesondere die Frage nach dem Einfluss von Eltern und Kirchen auf das Schulwesen hatten die Väter der Verfassung nicht nach den Vorstellungen der Bischöfe gelöst. [...]
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