Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
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Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
Die Exerzitienbroschüre der Diözese
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Titelthema

Können wir uns noch sehen lassen?

Können wir uns noch sehen lassen?
Carola Köffler, Betriebsseelsorge in Aalen, Rainer Wagner, Stuttgart, baut Brücken zu Menschen mit Behinderung
Fotos: Hass, Hageneder
Veraltete Strukturen, überholte Einstellungen und die Scheu, den persönlichen Standpunkt und die eigenen Werte in der Öffentlichkeit zu vertreten: Menschen finden zahlreiche Anlässe, um über die katholische Kirche zu schimpfen. Auch der CDU-Politiker und Stuttgart-21-Schlichter Heiner Geißler hat erst kürzlich wieder in einer Talkshow kritisiert, dass sich die Katholiken zu wenig einmischten, dass sie sich nicht vehement genug für ihre Werte einsetzten. »Dabei hat das Christentum so viel zu bieten und gerade im sozialen Bereich engagiert sich die Kirche in einem Maße, dass die Gesellschaft froh sein muss, dass sie die Christen hat«, stellt Hans-Jörg Nagel, Religionslehrer am Gottlieb-Daimler-Gymnasium in Stuttgart klar. »Eigentlich kann die Kirche ganz selbstbewusst dastehen, und sagen: Ja, wir tun einiges!«, findet er. Doch warum tut sie es so selten?

»Können wir uns noch sehen lassen?« – diese provokante Frage trägt die Titelgeschichte, in der sechs Persönlichkeiten zu Wort kommen, die sich in unterschiedlichen Bereichen für die Kirche stark machen. Sie tun es nicht für Geld, sondern aus Überzeugung und leisten eine wertvolle Arbeit. Ob als Tagesmutter oder im Einsatz für die Umwelt, ob in der Betriebsseelsorge, im Hospiz oder im Umgang mit obdachlosen oder behinderten Menschen: Diese Katholiken können sich sehen lassen! [...]
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