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Abschied und Anfang |
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| Ulrich Peters, Vorstand der Schwabenverlag AG |
Abschied und Anfang liegen häufig näher beieinander, als uns bewusst ist. Zwar ist unser ganzes Leben voll davon. Immer wieder müssen wir Abschied nehmen, und immer wieder fordern uns Neuanfänge – eigentlich etwas ganz Alltägliches, und doch sind manche besonderer als andere. So war es auch in der vergangenen Woche, als wir Beate-Maria Link aus der Chefredaktion des Katholischen Sonntagsblatt in den Ruhestand verabschiedet haben.
Aber eines nach dem anderen. Zunächst heißt es nämlich an dieser Stelle, liebe Beate, Danke zu sagen. Wir danken dir für 25 gute Jahre, die Zeitspanne von beinahe einer ganzen Generation, in der du das Sonntagsblatt mit Expertise, Erfahrung und Engagement mitgestaltet, -getragen und in die Zukunft geführt hast. Bei allen Veränderungen, die diese Zeit mit sich brachte und durch viele Abschiede hindurch warst du maßgeblich an Anfängen beteiligt, die dazu geführt haben, dass das Sonntagsblatt – annähernd 175 Jahre alt – immer jung geblieben ist im Geist. Du bliebst dabei deiner theologischen und menschlichen Kompetenz und Integrität stets treu und stelltest dich dennoch immer wieder notwendigen Neuerungen mit Aufgeschlossenheit, deiner ureigenen zupackenden Art und einer großen Portion Mut, Gestaltungswillen und -kraft. Dies alles wird dem Sonntagsblatt eingeschrieben bleiben über deinen aktiven Dienst hinaus.
Es gibt das schöne Wort, dass jedes Mal, wenn sich in unserem Leben eine Tür schließt, sich eine neue öffnet. Nicht selten wird aber übersehen, noch die zweite Hälfte dieser Lebensweisheit anzufügen: Man (frau natürlich auch) muss auch hindurchgehen durch diese Tür, die sich zu Neuem öffnet. Dass dir das gelingt und dein Weg in den Ruhestand gesegnet sei, wünsche ich/ wünschen wir dir aus vollem und aufrichtigem Herzen. Adieu, liebe Beate.
Der Abschied fällt in eine Zeit, in der auch das Sonntagsblatt zwischen Abschied und Anfang steht. Veränderungen in der Medienlandschaft und den Kirchen machen es notwendig, neue Wege zu suchen, um dem Auftrag des Sonntagsblatts gerecht zu werden, ein attraktives Magazin zum Lesen und Leben aus christlichem Geist zu sein. Deshalb befinden wir uns schon seit geraumer Zeit mit unseren Nachbarn vom Konradsblatt der Erzdiözese Freiburg in intensiver Vorbereitung dieser gemeinsamen Zukunft. [...]
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