Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
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Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
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Ein Draht zu Gott

Manuela Kaczmarek, Redakteurin
Manuela Kaczmarek, Redakteurin
Die Sommerferien haben begonnen. Viele sind mit ihren schulpflichtigen Kindern in den Urlaub gefahren. Viele sind aber auch daheim geblieben und erfahren diese Zeit als eine deutliche Entschleunigung. Trotz der normalen Arbeit verlaufen die Wochen irgendwie entspannter. Die Straßen sind leerer. Man steht weniger im Stau. In der Arbeit sind viele Kolleginnen und Kollegen im Urlaub. Und auch in vielen anderen Bereichen sind viele weg, dadurch gibt es weniger Anfragen und Telefonanrufe, die bearbeitet werden müssen. Es ist einfach alles etwas ruhiger. Auch man selbst wird ruhiger. Der Stresslevel sinkt, die To-Do-Liste im Kopf wird kürzer und nicht mehr so dringlich. Plötzlich entsteht mehr Kapazität, den Gedanken freien Lauf zu lassen und auf den eigenen Körper zu hören.

Gerade in diesen Hitzewellen ist das sogar Pflicht. Die Hitze macht zu schaffen, alles ist anstrengender als sonst. Das Wetter zwingt einen geradezu, einmal wieder inne zu halten und ruhiger zu werden. Ruhiger auch in Gott. Für viele ist Gott stets ein Begleiter – in schwierigen, aber auch in schönen Momenten. Christinnen und Christen wissen, dass er immer da ist. Manchmal fällt im Alltagsstress die Kommunikation mit ihm aber etwas schwerer. Geht Ihnen das auch so? Ich denke nicht mehr so oft daran, wer da jeden Tag seine schützende Hand über mich hält. Es ist irgendwie selbstverständlich geworden. Dabei möchten wir doch gar nicht, dass es selbstverständlich ist, oder? Es ist viel schöner, bewusst zu spüren, dass er in jeden Moment an mich denkt. [...]
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