Herzlich willkommen beim Katholischen Sonntagsblatt
Unsere aktuelle Doppelausgabe 31-32/2010 mit folgenden Themen:
Titelthema
Wie gut kennen Sie Ihre Schwestern und Brüder?
In der ersten Hälfte des Jahres 2010 war viel von Kirche und Ökumene die Rede. Nicht zuletzt der Kirchentag in München sorgte für Schlagzeilen. Doch wie gut kennen sich die Konfessionen wirklich? Sie, unsere Leserinnen und Leser, haben mit unserem Ökumene-Quiz die Chance, Ihr Wissen zu testen.
Im großen Sommer-Preisrätsel haben wir eine Auswahl von Fragen zusammengestellt. Dabei schauen wir nicht nur auf die weite Welt, sondern auch auf die bewegte ökumenische Geschichte Württembergs.
Klartext
Humanität geht vor
Papier ist geduldig. Auf ihm lässt sich mitunter auch das zusammenreimen, was bei näherer Betrachtung ohne Gleichklang ist. So geschehen etwa in einer Ausschreibung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für die Vergabe von Fördermitteln an sogenannte Nicht-Regierungs- Organisationen für Entwicklungsprojekte in Afghanistan. Zu solchen Organisationen gehören unter anderem Caritas international, die Welthungerhilfe oder das Hilfswerk Misereor.
Das Alter stellt früher oder später die Aufgabe, anzuerkennen, dass ich ein bedürftiger Mensch bin. Ehrlichkeit und Demut sind nötig, um als alter Mensch Hilfe anzunehmen. Denn alte Menschen sind früher oder später angewiesen auf Hilfe und auf Anerkennung jenseits ihrer Leistung. Im Alter schließt sich der Lebenskreis. So wie wir zur Welt kamen, hilfsbedürftig und angewiesen auf Zuwendung, kann es auch ganz am Ende des Lebens wieder sein. Wo die körperlichen und geistigen Kräfte abnehmen, wächst die Herausforderung, Hilfe anzunehmen.
Das haben die allermeisten Menschen nicht gelernt. Wir haben ein Leben lang trainiert, selbstständig zu sein und ohne Hilfe zurecht zu kommen.
Faulenzen nach dem Picknick und Spaß im Schwimmbad
Alle anderen fahren weg, nur wir bleiben hier.« So oder ähnlich hört es sich an, wenn es in den großen Ferien keine Familienreise gibt. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich. Gerd und Ute Mailing etwa führen einen Milchviehbetrieb. An eine gemeinsame Urlaubsreise mit den vier Kindern ist da nicht zu denken. Auch bei Miriam und Edgar Schönborn ist Urlaub in Balkonien angesagt. Denn im Haus stehen teure Renovierungen an. »Vielleicht im nächsten Jahr wieder «, vertrösten sie Patrick (9) und Marlene (11). Birthe (9) und Jan (14) sind überhaupt noch nie mit ihrer Mutter Sonja in Urlaub gefahren.
Glaube & Wissen
Gastlichkeit (3): In den Kirchengemeinden
»Komm her, freu dich mit uns, tritt ein ...«
»Fruchtbare Gemeinden und was sie auszeichnet.« So lautet der etwas sperrige Titel eines Buches, das im vergangenen Jahr erschienen ist. Es geht darin zwar um Gemeinden der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland, aber seine Fragestellung betrifft die christlichen Gemeinden über die Konfessionsgrenzen hinweg gleichermaßen: Wie können sie heute noch auf Menschen anziehend und einladend wirken? Und so wird auch als erstes (von fünf) Kennzeichen einer fruchtbaren Gemeinde »radikale Gastfreundschaft« gefordert.
Der Maler und Priester Sieger Köder wurde 85 Jahre alt
»Meine Kunst ist Verkündigung«
Wieder mal so ein Bild mit reichen Bezügen zwischen Geschichte und Gegenwart. Sieger Köder malt Petrus und die ersten Päpste nach ihm, Linus, Kletus und Clemens, aber auch Mutter Teresa und einen alten, 2007 verstorbenen Monsignore aus der Gegend. »Der in der Mitte, das ist der heilige Clemens. Der schaut hinab auf seine Gemeinde.« Auf die Gemeinde St. Clemens in Primisweiler im Allgäu. Sie hat das Deckengemälde bestellt.