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| Sie haben die Wahl! |
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| Unsere Leser |
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und deren Meinung zum Sonntagsblatt finden Sie hier. |
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| Herzlich willkommen! |
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Unsere aktuelle Ausgabe 43/2026 erscheint am 25. Oktober 2026 mit folgenden Themen:
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| Titelthema |
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Zwei Dekane – eine Heimat
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Christian Hermes ist Stadtdekan in Stuttgart, Markus Miles ist Leitender Pfarrer der Pfarrei St. Stephan in Karlsruhe und Dekan des Dekanats Mittlerer Oberrhein-Pforzheim. Aufgewachsen sind beide im Dörfchen Weisenbach im Nordschwarzwald, wo sie gemeinsam als Ministranten am Altar standen. Im Interview berichten sie dem Chefredakteur des Konradsblatts der Erzdiözese Freiburg, Klaus Gaßner, und Sonntagsblatt-Redakteurin Diana Roll von den Unterschieden zwischen Stadt und Land, den neuen Pfarreistrukturen in ihren Bistümern und von engagierten Laien, die ihnen Mut machen.
Herr Miles und Herr Hermes, Sie kommen beide aus dem badischen Ort Weisenbach und sind heute Seelsorger in zwei großen Städten in Baden-Württemberg. Wann sehnen Sie sich aufs Land zurück?
Christian Hermes: Stadt und Land haben ihre Qualitäten. Es gibt in ländlichen Gebieten einen anderen sozialen Zusammenhalt, das war auch in Weisenbach spürbar. Gleichwohl wissen wir natürlich, dass es auch im ländlichen Raum gewaltige Probleme und Herausforderungen gibt, auch für die Pastoral der Kirche. Aber selbstverständlich ist die Luft im Allgäu und im Schwarzwald besser als in Stuttgart (lacht).
Markus Miles: Einander zu kennen und umeinander zu wissen, das ist im ländlichen Raum etwas ganz anderes als in der Stadt.
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| Klartext |
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| Nach Weihnachten ist vor Weihnachten |
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In den Supermarktregalen sind die Weihnachtsleckereien schon seit Wochen nicht mehr zu übersehen und selbst in Geschäften mit Dekorationsartikeln geht der goldene Herbst langsam in einen glitzernden Winter über. Sogar in der Redaktion des Sonntagsblattes war Weihnachten schon ein Thema. Nicht etwa in dem Sinne, dass es hier bereits jetzt ruhig und besinnlich zuginge oder dass es bei den Konferenzen schon in diesen Tagen selbstgebackene Plätzchen zu genießen gäbe, sondern weil wir zu Heiligabend gerne etwas von Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern, erfahren möchten. Und das braucht ein wenig Vorlaufzeit.
In diesem Jahr planen wir für den Advent, Weihnachten und Neujahr eine umfangreiche Ausgabe, die wir gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen vom Konradsblatt der Erzdiözese Freiburg erstellen. In diesem Magazin, das ist unser Wunsch, sollen Sie zu Wort kommen und berichten, was der Heiligabend, dieser so besondere und emotionale Tag, für Sie bedeutet. Wie gestalten Sie ihn? Welche Lieder singen Sie gerne? Welche »Gutsle« gehören für Sie zum Fest dazu?
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| Theologie heute |
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| Die wissenschaftliche Theologie leidet seit Jahren unter Nachwuchsmangel |
| Heute noch Theologie studieren? |
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Die wissenschaftliche Theologie leidet seit Jahren unter Nachwuchsmangel. Immer weniger junge Menschen entscheiden sich für ein Studium, aktuell auch wegen der geringen Reformbereitschaft der Kirche, sodass manchen Fakultäten wegen der geringen Absolventenzahl die Schließung droht. In einem Vierteljahrhundert hat sich die Zahl derjenigen, die ein theologisches Vollstudium anstreben, auf rund 2500 halbiert. Angehende Pädagogen halten zwar die Theologen-Zahl hoch, doch auch diese Werte werden zurückgehen. Uns haben fünf Männer und Frauen erzählt, warum sie sich sehr bewusst für ein Studium der katholischen Theologie entschieden haben und was sie daran reizt.
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| Glaubensland |
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| SANIERUNG |
| Im Kloster Reute wird an der Zukunft gebaut |
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Die Franziskanerinnen von Reute sanieren ihr Kloster und richten Wohnraum für gemeinschaftliches Wohnen ein. Seit 2022 ist der Klosterberg eine Großbaustelle. Offen und nah soll das Kloster werden – für Schwestern und Gäste. »Wenn wir nicht mehr raus zu den Menschen können, brauchen wir ein Kloster, zu dem die Menschen kommen können«, sagt Generaloberin und Bauherrin Schwester Maria Hanna.
Der Blick auf die Zahlen war 2014 der Auslöser, die Zukunft der Gemeinschaft und des Klosters in Reute in den Blick zu nehmen. Die Schwestern sahen sich mit dem Kleinerwerden und Altern der Gemeinschaft konfrontiert. Wie kann der große Gebäudebestand entwickelt, wie die Ordensgemeinschaft in die Zukunft geführt werden? Antworten gab ein Visionsprozess, der 2016 angestoßen wurde. Heute, elf Jahre später, steht Generaloberin Schwester Maria Hanna inmitten ihrer Klosterbaustelle.
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| Jugend & Gott |
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| Welche Rolle spielt der Glaube an Gott noch im Leben junger Menschen? |
| Gott – Wenn junge Menschen Worte suchen |
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Wann haben Sie das letzte mal mit jemandem ernsthaft über Gott gesprochen? Wie sieht Ihr Gottesbild aus? Das Reden vom Glauben gehört zum christlichen Selbstverständnis. Aber es ist gar nicht so einfach und fällt vor allem jungen Menschen schwer. Manche flüchten sich in hohl gewordene kirchliche Floskeln, andere sind auf der Suche nach ihrer ganz persönlichen Ausdrucksweise, um Gott und die Vorstellung, die sie von ihm haben, in Worte zu fassen.
Uns verraten junge Frauen und Männer, wie sie über Gott und den Glauben sprechen und was die Kirche damit zu tun hat.
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| Elternhaus |
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| SELBSTREGULATION |
| Pausetaste gilt auch für Kinder |
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Zwischen Kita, Schule und Hort, zwischen Klavierstunde und Fußballtraining bleibt im Alltag vieler Kinder kaum eine Lücke frei. Warum Ruhepausen trotzdem unverzichtbar sind und wie sie sich in den Familienalltag einbauen lassen.
Kinder haben, man vergisst das leicht, einen Alltag wie im Großraumbüro. Ihren »Arbeitstag« in Kita oder Schule verbringen sie von morgens früh bis nachmittags spät mit anderen Kindern. Es ist trubelig, es ist laut, Rückzugsmöglichkeiten gibt es kaum, still ist es nie. Danach geht es nahtlos weiter: Hausaufgaben, Musikschule, Sport, Verabredungen mit Freunden. Auch zu Hause warten Geräusche und Reize – Geschwister, Fernseher, Smartphone, Gespräche.
»Ich brauche mal eine Pause«, würde man angesichts dieses Programms als Erwachsener sagen. Kinder, vor allem die Jüngeren, können das noch nicht. Sie nehmen nicht wahr, wann die Fülle an Eindrücken zu groß ist. Die Folgen kennen Eltern nur zu gut: Ihre Kinder werden gereizt, unkonzentriert oder quengelig. Und schaffen es erst recht nicht mehr, zur Ruhe zu kommen. Aber wie drückt man rechtzeitig die Pausetaste?
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| Unsere Gottes-Influencer*innen |
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Claudia Kohler
»Wenn man zuhört und sich ein Herz fasst, haben die Jugendlichen einem viel zu sagen.« |
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Nicolai Opifanti
»Die Vorfreude auf eine bessere Zeit, gibt uns die Kraft bereits mitten in der Krise auf das Leben danach hinzuarbeiten.« |
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Julia Ellerbrock
»Jeder Mensch ist einzigartig und auf seine Weise perfekt. Und das ist auch gut so!« |
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Hans-Christian Richter
»Andere nicht aus dem Blick verlieren, weil ich ja nicht für mich allein lebe und glaube, sondern in einer Gemeinschaft.« |
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Timo Blansche
»Ich bin davon überzeugt, dass Jesus uns auch heute als Jünger in seine Nachfolge ruft.« |
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Susanne Grimbacher
»Ich glaube, dass wir als Christen um vieles glaubwürdiger wären, wenn wir unsere eigene Vielfalt anerkennen würden.« |
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Unser Hauskalender 2027
»Kunstschätze des Diözesanmuseums Rottenburg«
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Reiseziel Heimat
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Den Südwesten 2026 spirituell erleben
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