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| Exerzitienplan 2010 |
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Den Exerzitienplan für das zweite Halbjahr 2010 im PDF- Format finden Sie hier. |
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| KS-Leserreisenbericht 2010 |
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| Leserreise »Kreta – Heimat der Minoer« |
| Leserreise vom 21.–28. Mai 2010 |
Eine Woche lang war unsere Reisegruppe auf Kreta unterwegs. Angenehm war für uns alle, dass wir nur in einem Hotel übernachtet haben. Kein Wechsel des Hotels, kein Koffer packen – man konnte sich etwas auf seinem Zimmer einrichten. Das Hotel Magda war eine sehr gute Wahl. Büfett morgens und abends mit griechischem Essen und keine überhöhten Preise waren zudem »Wohlfühlfaktoren«.
Am Flughafen in Heraklion angekommen, empfing uns die Reiseführerin Johanna. Mit dem Bus ging es zum Hotel nach Gouves, etwa 15 km entfernt. Am ersten Tag wurde der Begrüßungsimpuls gehalten und unsere Gruppe lernte sich etwas kennen. Außerdem war ein erster Gang zum Strand mit Baden angesagt. Am zweiten Tag fuhren wir nach Heraklion – in die Hauptstadt Kretas. Wir haben einen wunderschönen Rundgang mit Besichtigung der Titus-Kirche gemacht. Der Hl. Titus ist der Schutzpatron der Insel und war der erste Bischof dort. Das archäologische Museum bot eine eindrucksvolle Einführung in die Minoische Kultur. Gerade die herausragende Stellung der Frau wurde da deutlich. Die hl. Messe zum Pfingstfest wurde in der dortigen römisch-katholischen Kirche gefeiert. Der Besuch des Geburtshauses von »El Greco« war als Abschluss mit einem schönen Spaziergang verbunden.
Der dritte Tag stand uns zur freien Verfügung. Baden, ein Ausflug oder Erholung war angesagt.
Am vierten Tag besuchten wir den Palast von Knossos. Es war beeindruckend, was dort schon alles als Hochkultur der Minoer spürbar wurde. Eine gemeinsame Weinprobe und der Besuch einer Töpferei rundeten das Programm dieses Tages ab.
Der fünfte Tag führte uns in die Lassithi-Hochebene. Wunderschöne Windmühlen, wie auch das Gruppenbild bezeugt, die Zeusgrotte und die Besichtigung des Marienklosters Kera Kardiotissa waren dort einzelne Ziele. Die hl. Messe wurde im Freien vor einer Windmühle gefeiert.
Der sechste Tag war ein Highlight. Es ging mit einem Schnellboot nach Santorin, eine der schönsten und spektakulärsten Inseln des Mittelmeeres. Die berühmte Caldera, der noch aktive Vulkan und die einzigartige Architektur begeisterte uns alle.
Der siebte Tag führte unsere Gruppe nach Gortys und Matala. Gortys war die Hauptstadt der Insel in der römischen Zeit und hatte als erste Stadt das Christentum akzeptiert. Wir besichtigten die Titus- Basilika, das Odeon und die berühmten Gesetzestafeln aus dem 5. Jh. v. Christus.
Auf dem Weg nach Matala feierten wir die Abschlussmesse und riefen uns in Erinnerung, dass Paulus auf dem Weg nach Rom hier unten im Süden Kretas war, wie es die Apostelgeschichte schreibt. In Matala hatten wir dann noch genügend Freizeit zum Baden im Wasser und Sonnenbaden. Der achte Tag war vom Rückflug geprägt. Man verabschiedete sich in dem Bewusstsein, etwas Besonderes erlebt zu haben: Die Orte auf Kreta, die interessanten Hintergrundinformationen der Reiseführerin, die tolle Atmosphäre im Hotel Magda, die spirituelle Reisebegleitung mit vielen Gesprächen am Rande und eine Gemeinschaft, die harmonisch christliches Unterwegssein lebte. |
P. Alfred Tönnis
Foto: Hermann Hottmann
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