aktuelle Doppelausgabe 31-32/2010 |
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| KS-Leserreisenbericht 2009 |
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| Leserreise »Flusskreuzfahrt
von St. Petersburg nach Moskau« |
| Leserreise vom vom 7. bis 17. August 2009 |
Unsere 40-köpfige Reisegruppe flog freitags bei prächtigem Sommerwetter, das uns die ganze Zeit begleitete, nach St. Petersburg um einen westlichen Teil Russlands zu Wasser und zu Lande zu erkunden. In St. Petersburg angekommen, bezogen wir unsere Kabinen auf dem Schiff. In den kommenden Tagen konnten wir die großartige Vergangenheit dieser Stadt durch Besichtigungen von Kirchen, Palästen, Museen und Plätzen spüren. Der westliche europäische Einfluss prägt die Stadt seit ihrer Gründung durch Zar Peter den Großen. Uns fiel hier auf, dass die orthodoxe Kirche heute wieder überall präsent ist und die lange Zeit des Kommunismus erstaunlich gut überstanden hat. Auf unserem ersten Streckenteil der Schifffahrt erlebten wir das weite, wasser- und waldreiche Russland. Mitten im nördlichen Onegasee konnten wir auf der Museumsinsel »Kishi« das einfache Leben der Menschen mit Landwirtschaft, Holzbauten, Ackergeräten und das sogenannte Holzkirchenensemble auf uns wirken lassen. Die altrussische Stadt Uglitsch (siehe Gruppenbild) zeigte uns, wie die Menschen mit eisernem Fleiß und hohem Einsatz, Bleibendes für die Nachwelt geschaffen haben. Die Kommunisten hatten die Klöster brutal aufgelöst, aber sie konnten letztendlich den Glauben nicht zerstören, der auch jetzt beim weiteren Aufbau und Ausbau des Landes eine Rolle spielt.
Alle Führungen auf der gesamten Reise zeichneten sich durch hervorragende Sachkenntnis, persönlichem Engagement und guter deutscher Sprache aus. Auf unserem Schiff feierten wir mehrere Gottesdienste, wurden durch Vorträge, Filme, Diskussionen, kleine Sprachkurse und viele persönliche Gespräche immer vertrauter mit der russischen Kultur in Vergangenheit und Gegenwart. Dies haben wir auch dem fast 100-köpfigen meist russischen Personal zu verdanken, das uns jederzeit gerne mit Informationen versorgte.
Das Anlegen am neunten Tag im Moskauer Hafen bedeutete nur das Ende der Schifffahrt, denn das Schiff blieb unser Ankerpunkt bis zur Abfahrt zum Flughafen. Moskau hat all unsere Vorstellungen übertroffen, eine Weltstadt, russischer Kulminationspunkt, bekannte Bauten und Plätze, die Metro und ein Meer von Hochhäusern. Wir waren beeindruckt von den Menschen jeden Alters dort, deren Christentum nicht in Museen und goldenen Kuppeln gipfelt. Christus bedeutet die Mitte des Glaubens, allerdings immer verbunden mit der Gottesmutter Maria und den Heiligen. Wir haben erfahren, wie viel Glaubensschätze in der orthodoxen Kirche stecken und Ökumene keinesfalls nur aus unserem Blickwinkel evangelisch-katholisch gesehen werden darf.
Alle Kreuzfahrtteilnehmer sind für viele Erfahrungen zu Wasser und zu Land, in Kultur, Religion und menschlicher Begegnung sehr dankbar und konnten damit kleine Einschränkungen, die ein Schiffsaufenthalt von einem 5-Sterne- Hotel unterscheidet, gerne in Kauf nehmen. Für alle war die Reise ein Gewinn und ein wunderbares Erlebnis. |
| Text & Foto: Franz Glaser |
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| Tollen Prämien zum Sommer |
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