aktuelle Doppelausgabe 31-32/2010 |
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| KS-Leserreisenbericht 2009 |
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| Berlin und Mecklenburgische
Seenplatte |
| Leserreise vom 13. bis 19. Juni 2009 |
Am frühen Samstagmorgen machte sich unsere 20-köpfige Reisegruppe mit dem geistlichen Reisebegleiter Pfarrer Winfried Hierlemann von Stuttgart aus auf den Weg nach Berlin.
Nachdem alle Reiseteilnehmer zugestiegen waren, stimmte uns Pfarrer Hierlemann mit einer Andacht auf unsere gemeinsamen Tage ein.
Den ersten längeren Aufenthalt hatten wir in Naumburg mit der Besichtigung des Naumburger Doms St. Peter und Paul. Nach einem gemeinsamen Mittagessen machten wir uns auf die Weiterfahrt und erreichten am späten Nachmittag unser Hotel im Herzen von Berlin, unweit der Gedächtniskirche und des Kurfürstendamms.
Bei der Stadtführung am Sonntagmorgen lernten wir Berlin von den verschiedensten Seiten kennen. Beeindruckend war die neue Berliner Mitte mit dem neu gestalteten Potsdamer Platz.
Der Reichstag, das Neue Regierungsviertel, das Schloss Bellevue, die Siegessäule, das Brandenburger Tor, der Alexanderplatz, das Nikolaiviertel … viele Sehenswürdigkeiten säumten unsere Rundfahrt bis die Stadtführung mit dem Besuch des Schlosses Charlottenburg endete. Die Reise führte uns weiter nach Potsdam, bei der die Besichtigung des Neuen Palais im Vordergrund stand. Durch die weitläufige Parkanlage, am Chinesischen Haus vorbei, erreichten wir Schloss Sanssouci, wo uns unser Busfahrer zur Rückfahrt zum Hotel erwartete. Unsere Stadtführerin verstand es, mit ihrer echten „Berliner Schnauze“ sehr unterhaltsam Begeisterung für ihre Stadt zu wecken.
Unser Ziel am darauffolgenden Tag war die Gedenkstätte Plötzensee. Wir besuchten die Gedächtniskirche Maria Regina Martyrum, die 1963 von Kardinal Döpfner konsekriert wurde. Eine Schwester des dort ansässigen Karmeliterordens erläuterte uns eindrucksvoll die Geschichte und die Ausgestaltung dieser einzigartigen Kirche, sowie die Verbindung zur Gedenkstätte Plötzensee. Der Höhepunkt dieses Tages war aber der gemeinsame Gottesdienst, den wir in der Krypta feiern durften. Der anschließende Besuch der Hinrichtungsstätte Plötzensee mach te uns betroffen und nachdenklich.
Der Nachmittag war für eigene Unternehmungen gedacht. Viele von uns nutzten die Gelegenheit, die Glaskuppel des Reichstags zu besteigen oder vom Fernsehturm Berlin aus luftiger Höhe zu bestaunen.
Am nächsten Morgen verließen wir früh unser Hotel, um unser nächstes Ziel anzusteuern: Die Mecklenburgische Seenplatte. Ein, wie wir im Laufe der nächsten Tage feststellen konnten, großartiger Naturpark. Nach unserer morgendlichen Andacht erreichten wir die Ruine des Zisterzienserinnenklosters Zehdenick. Nach der Mittagspause in Rheinsberg mit seinem imposanten Schloss, einem Abstecher auf die Schlossinsel mit dem barocken Residenz- Schloss Mirow, erreichten wir unser direkt am Plauer See gelegenes Hotel.
Am folgenden Tag führte uns unsere Reise nach Waren, der Hafenstadt an der Müritz, dem größten See der Mecklenburgischen Seenplatte. Der sehr interessanten Stadtführung und dem Mittagessen in einem bekannten Fischrestaurant schloss sich eine Schiffsrundfahrt auf der Müritz an. Der anschließende Besuch des Müritzeums, einem eindrucksvollen Natur-Erlebnis- Zentrum mit dem größten Süßwasseraquarium Deutschlands, war für uns alle ein besonderes Erlebnis. Vorbei an blühenden Mohn- und Kornblumenfeldern kehrten wir wieder in unser Hotel zurück.
Am vorletzten Tag unserer Reise steuerten wir die Landeshauptstadt Schwerin an. Nach einem Rundgang durch die Altstadt gelangten wir zum Schweriner Schloss und zum Schlosspark. Mit dem Besuch der farbenprächtigen Bundesgartenschau wurde unser Aufenthalt in Schwerin abgerundet. Die letzte Station unserer Reise war die Ernst-Barlach-Stadt Güstrow. Hier erfährt der Schwebende Engel des großen Bildhauers Ernst Barlach große Aufmerksamkeit.
Mit vielerlei Eindrücken im Gepäck machten wir uns freitags wieder auf den Heimweg. Nach einem Abstecher in die Autobahn-Kirche Himmelkron trennten sich die Wege unserer Reisegruppe. |
| Karl Ilg |
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