aktuelle Doppelausgabe 31-32/2010 |
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| KS-Leserreisenbericht 2007 |
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| Rom |
| Die ewige Stadt |
| Reiseleitung: Msgr. Antonio Tedesco und Klaus Loderer |
Eindrucksvolle Tage erlebten Leserinnen und Leser des Katholischen Sonntagsblatt kürzlich bei einer Reise in die »Ewige Stadt«. Im Zentrum der Reise stand natürlich ein Besuch bei der Generalaudienz des Papstes, der für diesen Anlass mit dem Hubschrauber aus Castel Gandolfo geflogen kam.
Eindrücklich wirkte auch die Messe, die Msgr. Antonio Tedesco im sog. Triclinum der Domitillakatakomben für die Reisegruppe zelebrierte. Die Stille des Ortes nahm gefangen, ebenso der Hauch der Geschichte der frühen Christenheit. Gekonnt verstand es Msgr. Tedesco als geistlicher Leiter der Reise die Geschichte der Stadt und der Päpste zu vermitteln. Intensiv war die Führung durch die Basilika St. Paul vor den Mauern. Ausführlich war auch seine Führung über den Petersplatz und durch die Peterskirche. Und natürlich durfte auch »seine« Kirche nicht fehlen: die Kirche aller Märtyrer, die allgemein als Pantheon bekannt ist. Don Antonio analysierte Architektur und Geschichte des aus der Antike stammenden Bauwerks und setzte die Reisenden in Erstaunen, als er erklärte, dass das neun Meter durchmessende Loch in der Höhe der Kuppel tatsächlich offen sei.
Für das eventuell einfallende Regenwasser konnte er den antiken Ablauf zeigen. Die Gruppe durfte im Pantheon auch die Räume sehen, die anderen Touristen verschlossen bleiben. Don Antonio würde sich dort ein Museum zur Geschichte des Pantheons wünschen. Vorerst konnte man nur mächtiges Ziegelmauerwerk aus der Antike und eine kleine Kapelle sehen. Auch die beiden anderen wichtigen Basiliken S. Maria Maggiore und die Erlöserkirche S. Giovanni in Laterano standen auf dem Programm. Als Kleinod mit wunderbaren Mosaiken entpuppte sich die kleine Kirche S. Prassede. Unter der Kirche S. Clemente, die ebenfalls ein wunderbares Apsismosaik birgt, stiegen die Reisenden in die Antike hinab. Weit unter dem Kirchenfußboden gab es ein antikes Mithrasheiligtum zu entdecken. Auch die mächtigen Bauten der römischen Antike wurden besucht. Ein Rundgang führte durch das Forum Romanum. Die Vielfalt Roms zeigte ein Spaziergang durch das Stadtzentrum, der die Mischung aus Antike, Mittelalter und Barock zeigte.
Das Marcellustheater und die Kirche S. Ivo alla Sapienza bildeten die Eckpunkte dieser Tour, bei der es einige weniger bekannte Winkel zu entdecken gab. Von den zahlreichen Kunstsammlungen Roms wurde die bedeutendste besichtigt. Ein Rundgang durch die Vatikanischen Museen zeigte die wichtigsten Kunstschätze, darunter den berühmten Laokoon und die Sixtinische Kapelle. Den festlichen Abschluss der Reise bildete ein Abendessen in einer 1629 für Kardinal Gerolamo Colonna errichteten Villa auf den Höhen der Albaner Berge. Von der Terrasse bot sich ein unbeschreiblicher Blick auf den Albaner See, Castel Gandolfo und die nächtlich erleuchtete Stadt Rom.
Nach einem Barockspaziergang auf dem Quirinale, bei dem noch die Kirchen S. Maria della Vittoria, S. Carlino und S. Andrea besichtigt wurden, hieß es Abschied nehmen. Für die Hoffnung auf Wiederkehr in die Ewige Stadt hatten einige Reiseteilnehmer vorsorglich eine Münze in den Trevibrunnen geworfen. |
| Klaus J. Loderer |
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| Tollen Prämien zum Sommer |
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