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KS-Leserreisenbericht 2005
Jakobsweg I
von Rottenburg a. N. nach Oppenweiler
Reiseleitung: Centa Schmid
Aus allen Teilen der Diözese waren sie am Pfingstmontag ins fränkische »Santiago«, nach Rothenburg o. d. T., angereist: vom Allgäu und dem Taubertal, von der Ostalb und dem Neckartal. Beim ersten Treffen vor der Jakobskirche, an der Skulptur des modernen Pilgers, konnte es keiner von uns ahnen: innerhalb kurzer Zeit wandelten sich die bis dahin Unbekannten in Weggefährten, mit denen jeder gerne unterwegs war. Fünf gemeinsame Tage schweißten zusammen, Anstrengungen bei Aufstiegen gehörten eben so dazu wie die spirituellen Höhepunkte der täglichen Stationen, die aufbauende Schönheit von Kirchen und Kapellen, Schlössern und Anwesen am Wegesrand, das Führen ernster Gespräche, das Lachen, Beten und Singen. Und erst die gemeinsamen gemütlichen Abende in den einfachen Pilgerunterkünften in Schrozberg, Langenburg, der Jugendherberge in Schwäbisch Hall und der Ebersberger Sägemühle …
Die Atmosphäre auf unserem gemeinsamen Weg beschreiben die Teilnehmer selbst am besten: »Als wir uns in Rothenburg vor der Jakobuskirche trafen, waren wir wie 16 Brückenpfeiler. Im Laufe der Pilgertage wuchsen zwischen den Pfeilern die Brückenbögen. Es entstand ein »Netzgewölbe« untereinander – wie im Chor der Michaelskirche in Schwäbisch Hall… «
Wilfried B.
»Eine Jakobspilgerschaft ist auch ein persönliches Glaubensbekenntnis und ein Zeichen für andere…«
Adolf J.
»Als Pilgerneuling schloss ich mich einer Gruppe von lauter unbekannten Leuten an. Es war schon bei der Vorstellung ein Gefühl bei mir da, dass wir in den folgenden Tagen eine gut harmonierende Pilgerfamilie werden. Das hat sich schon am zweiten Tag bestätigt und die Verbundenheit wuchs von Tag zu Tag…«
n. n.
»Wir erfuhren in der Pilgerwoche eine »Auszeit vom Alltag«. Viele wertvolle menschliche Begegnungen, auch mit Kindern und Alten »am Wegesrand« bereicherten uns…«
Irmi W.
»Ich bin evangelisch, also ist auch die Ökumene vertreten…«
Susanne S.
»Begleitet von Gottes pfingstlichem Geist und sicher geführt durch den hl. Jakobus sind wir zu einer herzlichen Gruppe zusammengewachsen… «
Rosa I.
»Die Eindrücke, Erfahrungen, Erlebnisse eines Jakobspilgers prägen sich in die Seele ein. Das können nur die verstehen und begreifen, die sich selbst auf Jakobswege begeben…«
Irmgard S.
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